Interview mit Schwester Katheryn

Kloster Zion, den 5.7.1458

SNA: Schwester Kathelyn, Ihr führt derzeit die Spinozistische Kirche als vierte Frau. Was bewegt wohl speziell Frauen, in die Spinozistische Kirche einzutreten? 


Katheryn: Vielleicht ist es die Bedeutung, dass in dem spinozistischen Glauben, die Mutter Natur und damit die Frau einen höheren Stellenwert hat. Oder auch, dass wir alle gleichgestellt sind, egal welches Amt wir begleiden.

Es ist schwer zu sagen, warum die Damen eher diesen Glauben als den ihren annehmen.Hat doch jede dafür einen anderen Beweggrund 

SNA: Wenn man alle bisherigen Mitglieder zusammenzählt, überschreitet die Spinozistische Kirche in Kürze die 150-Mitgliedermarke. Eher unauffällig sind sie im Reich und nur Wenige sind offen als Seelsorger tätig. Sollte Ihrer Meinung nach die Spinozistische Kirche mehr in den Blickpunkt rücken? 


Katheryn: Ich denke eher, das die Gemeinschaft mehr in den Blickpunkt rücken sollte. Die wenigen Schwestern und Brüder, welche aktiv als Seelsorger tätig sein, schaffen es kaum in jeder Provinz zu sein. Da heißt wir brauchen viel mehr Seelsorger, um überall present zu sein
Nur wenn alle ein klein wenig mehr tun, so wird auch die spinozistische Kirche mehr in den Blickpunkt rücken. 

SNA: In Kürze beginnt das Pilgerfest. Habt auch Ihr ein Ziel in Auge, wohin Ihr pilgern wollt? 


Katheryn: Ich möchte schon lange mal nach Ulm. 

SNA: Der klösterliche Garten ist sehr schön, auch Klosterküche und Spital werden häufig besucht. Was würde Kloster Zion denn noch Ihrer Meinung nach fehlen?

Katheryn: Eine Armenküche. Nicht jede Familie hat soviel Glück und kann die hungrigen Münder ihrer Kinder stopfen.
Gerade die Kinder sind es, welche unter der Not leiden, wenn die Eltern krank werden, der Vater verstirbt und die Mutter nicht weiß, woher sie das täglich Brot nehmen soll.

SNA: Wir Danken Euch Schwester Katheryn für das Gespräch und wünschen weiterhin viel Glück und Erfolg.

Spinoza für die SNA