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Brief von Schwester Juana an die Leitung des Waisenhauses

    Dear Mrs Matilda,

    Congratulations on the opening of the orphanage!
    ‘The children of today are the future of tomorrow!’
    I think this facility is an important step against the dying of the empire. As you know, within 4 years there were 1214 fewer inhabitants.
    I have to criticise the fact that it is hard to understand why a 14-year-old can adopt a 13-year-old? The age of adoptive parents should be at least 18.
    I hope the children are not brought up in the Aristotelian faith. Because as long as the murder order of Kalixtus is posted in Rome against all non-Aristotles, all children will be brought up to be murderers - I think that's understandable?

    Otherwise, I wish you good luck and success,
    may God guide and direct your work.

    Sister Juana
    11.2.1473

  Schwarzer Abt

 

Brief von Schwester Juana an den Schwarzer Abt



Regensburg, den Einundzwanzigsten im Erntemond des Jahres AD 1470.


Lieber Bruder Schwarzer Abt,

heute sind es nun schon drei Tage in der Fremde und ich war nach dem Tagwerk wieder im Wirtshaus. Nein Bruder, nicht um zu Trinken, sondern um etwas mit den Stadtbewohnern zu reden. Habe ich doch so viele offene Fragen und keine Antworten. Nun, nachdem man mich nun etwas kennt und weiß wer ich bin, werden Vorbehalte und Misstrauen bei so Manchen offenbar immer stärker. Es scheint so, dass Offenheit und Ehrlichkeit wenig gefragt ist. Heute arbeite ich für einen Müller auf dem Felde. Nun es ist nicht weniger Anstrengend, aber an der frischen Luft und der Sonne. Im Bergwerk am gestrigen Tage war es doch recht Stickig und Dunkel. Aber Arbeitsplätze sind rar, ich hatte Glück dass ich als Tagelöhner auf dem Felde arbeiten darf. Ihr wisst ja wie gerne ich im Klostergarten gearbeitet habe und ich gebe zu, ich vermisse meine Kräuter, Früchte und Gemüse. Vielleicht probiere ich es Morgen mit dem Fischen. Jedenfalls beginnt dann der ernste Teil - meine Pilgerreise beginnt. Gebt auf Euch Acht werter Bruder!

Shalom

Schwester Juana

Brief von Schwester Juana an den Schwarzen Abt



Regensburg, den Zwanzigsten im Erntemond des Jahres AD 1470.


Lieber Bruder Schwarzer Abt,

heute bin ich schon zwei Tage in der Fremde. Am gestrigen Abend war ich das erste Mal in einen Wirtshaus und traf drei nette Regensburger. Nun, ich gebe zu - ich hatte erst Angst, daß man mich aus der Stadt jagt, aber Alle waren sehr freundlich zu mir. Wenn ich nicht Euren Auftrag zu erfüllen hätte, hätte ich mich sogar dort sesshaft gemacht. Jedenfalls habe ich herausgefunden, dass es in Regensburg offenbar keine Glaubensbrüder oder - schwestern gibt und dass sehr wenig über unsere Kirche bekannt ist.Mein nächstes Ziel wird wohl in der nächsten Woche Deggendorf sein. Ich hoffe die Räuber und das Wetter sind gnädig mit mir armen Pilgerin. Nun mehr als einen Taler hab ich derzeit eh nicht in der Tasche. Aber vielmehr sorge ich mir um die wertvollen Dokumente in meiner Tasche, die ich zur Erfüllung Euren Auftrags ja unbedingt brauche. Fast 15 Jahre sind sie nun alt und haben Zerstörung und Brände überstanden und ich hoffe sie kommen unbeschadet an den Ursprung ihrer Erstellung - nach Ulm zurück.
Ich hoffe es geht Euch gut und Ihr trinkt auch regelmässig Euren Kräutertee?


Shalom

Schwester Juana

Brief von Schwester Juana an den Schwarzen Abt



Regensburg, den Neunzehnten im Erntemond des Jahres AD 1470.


Lieber Bruder Schwarzer Abt,

ich bin gut in Regensburg angekommen. Die Stadt ist einfach überwältigend. Es gibt viel zu sehen und ich freue mich darauf Leute kennenzulernen.
Bisher habe ich aber noch Niemanden getroffen und gesprochen. Heute am ersten Tag sitze ich vor der Kirche und Bettele. Ja Bruder, da hatte ich wohl einen Fehler gemacht, aber das passiert mir dummen Ding nicht ein zweites Mal.
Morgen werde ich es in einen Bergwerk oder mit dem Fischen probieren.
Ich habe auch, wie Ihr mir aufgetragen habt, den Klostergarten von Kloster Zion besucht, aber dort traf ich Niemanden an.
Danach war ich bei der alten Eiche bei der Lichtung am See. Ein wunderschöner Platz und auch mein Freund, der Rabe war mit dabei.

Nun ich gebe zu, etwas Angst habe ich schon in der Fremde und Ihr fehlt mir.
Bitte gebt auf Euch Acht und vergesst nicht die Himbeeren zu giessen, die ich erst gepflanzt hatte - sie brauchen viel Wasser. Ich weiß ja, wie gerne Ihr die Beeren esst.
Ich hoffe ich habe am morgigen Tag mehr zu berichten.



Shalom

Schwester Juana

Brief des Mönches Khatanka

Luzern, den Neunten im Erntemond des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern,

eigentlich hatte ich schon einen langen Brief geschrieben, wo genau darin stand Warum und Wieso - doch ich war nie ein Freund von langen Briefen und so soll es bei meinen letzten Brief auch bleiben.

Vorab möchte ich betonen, daß ich gegen Keinen etwas habe, auch nicht gegen Jene die hinter meinen Rücken unwahre Gerüchte verbreiteten oder sich meinen Tod wünschen.

Ich kam um zu helfen und wenn die einzige Hilfe die angenommen wird, mein Tod sein soll - dann wird es so sein. Ich bin sogar dankbar für diesen Brief mit der Aufforderung.

Ich war und bin ein Mann der offenen und klaren Worte, diese Intrigenspiele und Scheinheiligkeit liegen mir nunmal nicht. Irgendwann werden Jene selbst begreifen, daß Macht und Titel nicht glücklich machen - sondern Liebe, Freundschaft und Brüderlichkeit.

Ich wünsche Euch Allen weiterhin einen starken Glauben, Freude an der seelsorgerischen Abeit und ein langes glückliches Leben.


Shalom
Khatanka

Brief des Mönches Khatanka



Luzern, den Vierzehnten im Heumond des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern,

nun sicherlich, erinnert Ihr Euch noch an meinen Brief vom Achtzehnten des letzten Monats. Ich schrieb davon, daß die Spinozistische Kirche keine Gesetze hatte. Nur die Ulmer Proklamation und unser Glaubensbekenntnis, sowie zur Struktur und Wahl ein kleines Regelwerk . Aber es waren Alles Gebote und keine Gesetze.

Leider würde ich kurz darauf eines Besseren gelehrt. In einer Diskussion in der Plauderecke des Klosters konnte leider nicht ermittelt werden, wer und wann dieses Spinozistisches Kirchengesetz eingeführt wurde. Bevor man mir noch unterstellt, selbst so ein Machwerk verbrochen zu haben, habe ich mich zurück ins Kloster Boreth begeben. Jeder der mich kennt weiß, daß ich gegen jeglicher Einschränkung der Freiheit bin.

Zudem heißt es ja in den Beschreibungen zu den alten Begegnungsstätten auch: 9., Die Spinozistische Kirche basiert auf Laienpredigern, die aber eine Aus- und Weiterbildung mitmachen. Sie hat keine Gesetze, sondern einfache Regeln. Sie hat weder ein eigenes Gericht, noch eine Art Inquisition.

Heute Nacht hatte ich einen Traum, daß man mir schwere Gesetzbücher auf dem Leib legte, immer mehr - bis ich keine Luft bekam. Nach dem Aufstehen dachte ich an die vielen Neubürger, von Jenen kaum einer überlebt. Wurden sie nicht auch von zentnerschweren Gesetzen erschlagen? Wieviel Seiten muß ein Neubürger eigentlich lesen um Nirgends in Konflikt zu kommen? Weder im Kanton, noch in der Eidgenossenschaft, noch bei einer Reise ins Deutsche Reich oder in den Hallen und Stuben? Waren es 100? Doch eher mehr ...

Der Albtraum ist also Wirklichkeit!

Meine Bitte an Euch Schwestern und Brüder, helft mit diese unsägliche Bürokratie abzubauen - wo auch immer. Ein nettes Wort oder eine Geste können mehr ausdrücken als hunderte von Schriften.


Shalom
Khatanka
Dorfmönch zu Luzern

Brief des Mönches Khatanka

Luzern, den Zweiten im Heumond des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern,

nun derzeit haben wir das Befreiungsfest. Als Gründer der Bruderschafts des Lichts wurde ich schon des öfteren gefragt, warum den die Spinozistische Kirche früher Dreigliedrig war.

Also die Basis bildet der gläubige Spinozist in der Gemeinde, die eine Bruderschaft bilden. Entgegen anderer Meinungen sind auch zwei oder kurzfristig ein Bruder oder eine Schwester eine Bruderschaft. Sicher hatte ich schon z.B. in Eichstätt früher 11 und mehr in einer Ortsbruderschaft, doch das sind eher die Ausnahmen. Die Basis ist das Fundament und damit das Wichtigste einer Kirche - ohne ihr halten keine Säulen und Wände.
Jene Säulen, die auf dem Fundamente stehen und das Dach stützen, sind die Abteien, sie heißen zwar inzwischen anders, aber ich werde diese aristotelischen Begriffe nicht verwenden. Unsere Abteien und Klöster sind weitaus älter als Jene anderer Religionen! Nun zurück zu den tragenden Säulen unseres Hauses oder Gebäudes Kirche. Sie haben die wichtige Aufgabe der Verbindung zwischen Dach und Fundament. Sie müssen stark sein, das Dach zu tragen, aber nicht zu schwer, um nicht das Fundament zu beschädigen.
Den Abschluß oben bildet das Dach, also der Bischof und sein Sekretär und der Kirchenbuchführer usw. Dieses Dach schützt die Säulen und das Fundament, ohne ihn wären beide dem Regen und der Witterung ausgesetzt. Das Dach darf aber nicht zu schwer und wuchtig sein, sonst bersten die Säulen und begraben das Fundament unter sich.

Nun, Ihr seht eine Kirche ist nicht nur ein lebendiges Gebäude, es besteht aus wichtigen Teilen, die einander brauchen und aufeinander abgestimmt sein müssen. Ansonsten stürzt das Gebäude ein!

So, Danke fürs Lesen und eine Gute Nacht oder einen schönen Tag.

Shalom
khatanka
Dorfmönch zu Luzern

Brief des Mönches Khatanka

Luzern, den Dreiundzwanzigsten im Brachmonat des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern

und damit meine ich nicht nur Jene meines Glaubens, denn ich bin der Meinung, wir sind Alle Schwestern und Brüder unter Gottes Sonne.

Ich gebe hiermit kund, daß am Ersten Tage des Heumondes die Klosterschenke zu Luzern feierlich eröffnet wird. Sie ist leicht zu finden zwischen Kaserne und Hospiz und hat die grüne 7 als Hausnummer oder folgt den Hinweis in der Halle zu Luzern. Dieses kleine Klösterchen mit seinen Gärten und Feldern bietet sich naherzu an, bei einem Bier oder Kräutertee zu verweilen, um über Gott und die Welt zu sprechen. Als Außenstelle des Kloster Boreths zu Bern wird es durch die Bruderschaft des Lichts geführt.
Natürlich gibt es auch eine kräftige Brotsuppe zu günstigen Preise und ein vorzügliches Fischgericht, bei Jenen man gleich eine Spende leisten kann.
Nicht nur für arme Pilger bieten wir kostenlosen Kräutertee und Übernachtung in einen unserer getrennten Schlafgemächern für Männlein und Weiblein an. Das Haus ist wie in meinen früheren Klosterschenken zu jeder Tag- und Nachzeit geöffnet.
Als spinozistischer Seelsorger stehe ich auch Jederzeit für Taufen, Hochzeiten und Beisetzungen oder für ein Seelsorgegespräch zur Verfügung.
Sach- und Geldspenden sind gern gesehen, denn um den Bedürftigen zu helfen bedarf es der Mithilfe derer, die nicht mehr Not leiden müssen. Wer unser Glaubensbekenntnis anerkennt, kann auch gerne in unsere Bruderschaft eintreten - es gibt keinerlei Einschränkungen. Helft helfen - Danke!


Shalom
Khatanka
Dorfmönch zu Luzern

Brief des Mönches khatanka

Luzern, den Achtzehnten im Brachmonat des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern,

einst wurde ich einmal im Gespräch gefragt, ob die Spinozistische Kirche auch Gesetze hatte. So schüttelte ich nur den Kopf und verwies auf die Ulmer Proklamation und unser Glaubensbekenntnis. Ich erwähnte, daß es noch zur Struktur und Wahl ein kleines Regelwerk gab, aber es waren Alles Gebote und keine Gesetze. Es sei besser dem Gläubigen anhand von Beispielen zu zeigen, was er unbesorgt machen darf, als ihn mit Verboten einzuschränken und zu fesseln.

Im Glauben unterstehen wir nur Gott Allein, den er hat keinen Stellvertreter auf Erden. Nur Ihn Allein gilt es anzubeten und keine Propheten, Heiligen oder gar tote Gegenstände. Niemand hat das Recht im Namen Gottes zu reden oder Handlungen vorzunehmen oder gar Gottes Segen zu verteilen, den sonst würden wir uns auf gleicher Stufe wie Gott und sogar darüber stellen. Nun sicherlich haben da andere Glaubensgemeinschaften eine andere Auffassung, die wir respektieren sollten - doch für uns Spinozisten ist Gott Allein Mittelpunkt.


So nun ist es schon spät oder früh? Einen schönen Abend oder Tag noch, wo immer ihr diesen Brief auch lest. Gott mit Euch!


Shalom
Khatanka
Freier Mönch zu Luzern

Brief des Mönches khatanka

Luzern, den Zehnten im Brachmonat des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern.

Ich saß am gestrigen Tage, bei netten Leuten in einer Schenke, da fiel mir eine Begebenheit auf einer früheren Pilgerreise ein.

Es war in einer Schenke wie überall. Nach getaner Arbeit saß man zu einen Bier oder einen Schwätzchen zusammen und redete über Gott und die Welt.
Am Nachbartische saßen vier Herren und wie sich später herausstellte war es ein Töpfer, ein Müller, ein Schmied und ein Bauer.
Nach einiger Zeit wurde es lebhaft am Nachbartisch und ich wurde hinüber gebeten. Wie sich heraustellte, gab es einen Streit zwischen den Vieren, welches Element wohl das Wichtigste war.
Der Töpfer trug energisch vor: "Das Wichtigste Element ist das Wasser und meine Krüge transportieren es. Ohne Wasser müßtet ihr Alle verdursten!"
Der Schmied fiel ihm fast ins Wort. "Ach was, viel wichtiger ist das Feuer. Eisenwaren braucht jeder und um es zu formen, muß es über das Feuer erhitzt werden. Außerdem wollt Ihr Eure Suppen immer kalt essen - also!"
Der Müller schüttelte den Kopf. "Alles Quatsch, das wichtigste Element ist die Luft. Ohne meine Windmühle wird kein Mehl gemahlen. Außerdem muß man ja auch mal Atmen - oder?"
Der Bauer stand halb auf: "Joo, der könnt Euch so passen. Nix do! Der Wichtigsta vo Alla is die Erdn. Ohne Erdn wächst nixn - do kennt der verhungern. Und irgendwu müssn mehr ja ah die Fiss drauf stelln - wir kenne ja net fliegn!"

Ich versuchte die vier Herren zu beruhigen und sprach: "Nun, ein Jeder von Euch hat etwas Recht. Doch das Entscheidende in dem Fall ist, es gibt nicht EIN wichtiges Element, es ist ALLE wichtig und das Eine benötigt das Andere. Töpfer! Ihr braucht ja auch Erde um Eure Töpfe herzustellen und die Luft um sie zu trocknen und am Ende das Feuer um sie zu brennen. Schmied! Auch Eurer Feuer braucht die Luft, sonst geht es aus und Ihr braucht das Wasser zum härten der Klingen. Müller! Ihr braucht die Erde, auf der Eure Mühle stehen soll und das Wasser wird später zur Zubereitung des Mehls benötigt. Trockenes Mehl wird wohl Keiner essen. Bauer! Sicher ist die Erde wichtig, doch ohne Wasser wächst darauf nichts.
Ihr seht, das Eine ist ohne dem Anderen nichts. Alles ist in der Natur verwoben und bildet wichtige Kreisläufe - es geht Hand in Hand." Damit gaben sich die Herren zufrieden und tranken ein Bier darauf.

Nun Brüder und Schwestern, so ist es auch in einer Kirche - eine Gemeinschaft von Gläubigen. Niemand ist der WICHTIGSTE. Jeder hat seine Aufgabe und wird gebraucht. Ob nun als Führer, also Bischof oder als Küchengehilfe. Der Kirchenbuchführer ist genauso wichtig wie der Botschafter und der Seelsorger auf dem Dorf so wichtig wie der Sekretär des Bischofs. Alles arbeitet Hand in Hand und hilft und unterstützt den Anderen. Nur so kann es funktionieren - nehmt Euch die Natur als Vorbild, wie in vielen anderen Dingen auch.

So genug für Heute geschrieben. Einen schönen Abend oder Tag noch, wo immer ihr diesen Brief auch lest. Gott mit Euch!


Shalom
Khatanka
Freier Mönch zu Luzern

Brief des Mönches khatanka

Luzern, den Achten im Brachmonat des Jahres AD 1459.


Liebe Brüder und Schwestern.

Sicherlich hat Bruder David die Nachricht schon überbracht. Doch ich will nicht versäumen, selbst das Wort an Euch zu richten.

Schreibt hier ein Geist? War ich nicht am 29.12.1456 bei einen Befreiungsversuch von Fribourg gefallen? Nein! Mehrere alte Frauen brachten mich - mehr Tot als Lebendig - in Sicherheit. Viele Monate lag ich im Koma, bis ich wieder zu mir kam.
Der Kampf gegen dem Herzog und die Noblesse Noire haben mich gezeichnet. Das rechte Bein ist steif und die linke Lunge zerstört - aber das Leben geht weiter. Die Wege des Herrn sind unergründlich.

Seit dieser Zeit lebte ich einsam weit oben in den Bergen, nahe Luzern. Viele Monate und Jahre in der Einsamkeit nutzte ich, um über mich und die Welt nachzudenken. Verschiedene Ereignisse bewegten mich jedoch, wieder in die Öffentlichkeit zurückzukehren. Es begann, als ich Bruder Schwarzer Abt traf, der vom Kloster Zion zum Kloster Boreth zurückging. Er erzählte mir so manches Ding, die ich nicht verstand. Von einem Sohn, den ich nie sah und der so früh sterben mußte und von anderen Dingen.

Ich möchte mich zuerst bei All Jenen bedanken, die unermütlich zum Wohle der Bürger Ihren Dienst tuen. Meinen Respekt liebe Brüder und Schwestern.

Nun, ich werde mich Heute kurz fassen und den Brief beenden. Ich werde mich jedoch in regelmäßigen Abständen per Taube melden. Gott mit Euch.


Shalom
Khatanka
Freier Mönch zu Luzern