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Fischerstechen in Ulm

Das Fischerstechen zu Ulm hat eine lange Tradition. Veranstalter früherer Veranstaltungen war Bruder Khatanka und Spinoza.

Ablauf Fischerstechen am 23.10.1470


- Jeder Ulmer in Teilnahmeberechtigt
- Teilnahme ist Kostenlos
- Um auch Neubürger nicht zu Benachteiligen, hat Jeder die gleiche Chance
- Einjeder kann seine gewünschte Fang-Koordinate am 23.10.1470 eintragen
- Bei mehreren Einträgen einer Person wird nur die Erste gewertet
- Die Treffer-Koords werden per Zufallsgenerator gezogen, bis alle Sachspenden einen Gewinner finden.
- Die Veröffentlichung der Siegerliste ist am 30.10.1470

Danke an die Spender Guschdaf, Schwarzerabt und Schwester_juana. 

Archivbild Fischerstechen AD 1458


  Schwester Juana den 23ten Gilbhart AD 1470

Der kleine EBV-Report Level 0-25 Grafschaft von Württemberg

Esslingen = 1 Kloster

Heilbronn = 0

Reutlingen = 3 Neubürger nur 1.Tag on, 1 Kloster

Rottweil = 1 Neubürger nur 1.Tag on, 1 Tot

Stuttgart = 0

Ulm = 1 Neubürger nur 1.Tag on

Zollern = 1 Neubürger aktiv, 2 Tot

Zwiefalten = 1 Neubürger aktiv, 1 Tot

Gesamt: 2 Neubürger

(Zahlen über RK-Tools)

Schwester Juana den 6ten Gilbhart AD 1470

Bürgermeister in Ulm im Amt bestätigt

Humphreyus wurde zum Bürgermeister von Ulm gewählt. Er vereinigt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich.
1. Humphreyus : 100%

Schwester Juana den 1ten Gilbhart AD 1470 

Pilgerin die Dreizehnte

Die letzte Hürde wurd genommen,
sind Heut endlich in Ulm angekommen.

Und ach wie schön, wie es mich freut,
hier gibts ne Menge freundlich Leut.

Der Schwarze Abt ist wieder mit dabei,
nun sind wir in der Fremde wieder Zwei.

Nach 15 Jahren ist er zurück,
für ihn sein schönstes Glück.

Hier schlagen wir unsere Zelte auf,
nun endet er, der Pilgerlauf.

Schwester Juana den 25ten Scheiding AD 1470

Pilgerin die Zwölfte

Die Pilgerreise ist nun fast zu Ende,
nun reich ich dem Schwarzen Abt die Hände.

Bis zum Julmond sind es noch einige Tage hin
und ich such Arbeit, die macht Sinn.

Lieber durch die Hand eines Räubers sterben,
als für ewig lebendig begraben werden.

Ich stell mir oft selber mal ein Bein,
tapse gern ins Fettnäpfchen hinein.

Doch lieber offen und ehrlich durchs Leben gehn,
als andre Leut durch Intrigen hintergehn.

Schwester Juana den 23ten Scheiding AD 1470

Neue Spinozistische Begegnungsstätte in Württemberg

Württemberg hat sie wieder seit Gestern, eine Spinozistische Begegnungsstätte. Hier können Fragende Ihren Wissensdurst stillen. Dazu hängt noch eine Tafel mit wichtigen Hinweisen zur Kirche und das Glaubensbekenntnis. Jeder kann ersehen, da die Spinozistische Kirche eine bodenständige und friedliche Religion ist und selbst Vergleiche anstellen.

Schwester Juana den 22ten Scheiding AD 1470

Pilgerin die Zehnte

Die Pilgerreise dauerd lang,
doch uns Pilgern ist nicht Angst und Bang.

So sind wir nun nach Esslingen gekommen,
zum Arbeiten und nicht zum Sonnen.

Für unser täglich Speis und Brot,
damit wir nicht des Hungers leiden Not.

Das Elendsquartier sehr Nobel und sehr Fein,
lädt müde Pilger zum Verweilen ein.

Eine Suppenküche gibts am Steinbruch,
und nein, das ist nicht nur ein Spruch.

Damit nicht allzu viel gleich schieflief,
kam von der Bürgermeisterin sogar ein Brief.

Pilgerin Juana den 19ten Scheiding AD 1470

Erklärung aus Württemberg zum Testament Alverans

Stuttgart, den 23.7.1459

Verlautbarung zu den Ereignissen im Kaiserreich

Unter Anbetracht der jüngsten Ereignisse im Kaiserreich, wurden Maßnahmen zum Schutz des württembergischen Volkes, der württembergischen Einheit und Unversehrtheit beschlossen.

Auf württembergischem Territorium gelten die Aquilae Imperatoris (zu deutsch 'Adler des Imperators') mit sofortiger Wirkung für aufgelöst.
Wer in ihrem Namen agiert oder wirbt, macht sich des Verrats schuldig. Dieses Verbot erstreckt sich auch auf jede Organisation, von der begründet angenommen werden kann, dass sie die Nachfolge der Aquilae Imperatoris antritt.

Wir verurteilen die Einmischung in die territoriale Integrität der altehrwürdigen Fürstentümer und die Amoralität, mit der der Kaiser gehandelt hat, als er verschwenderisch Lehen an seine Freunde und Verwandte verteilt hat.

Wir sehen es als Recht der Fürsten an, sich frei ihren obersten Herrn zu wählen. Die vom Kaiser versuchte Manipulation wird aufs Schärfste verurteilt. Der von ihm bestimmte Nachfolger findet keine Unterstützung aus Württemberg.

Diese Maßnahmen sollen die obersten Herren daran erinnern, dass die Stärke des Reiches auf seinen Fürstentümern beruht, dass Württemberg keine Einmischung in seine ureigenen Angelegenheiten dulden und seine Freiheit niemals aufgeben wird.


Hauptstadt Stuttgart, 23. Juli 1457

Fürst Svoitosar von Württemberg 


Khatanka für die SNA

Eröffnung der Klosterschänke: Zum guten Freund

Heilbronn. 05.07.1459

Die Eröffnung der neuen Klosterschänke in der Württembergischen Kleinstadt Heilbronn vollzog sich still und leise, eine alte Taverne in der "Graf-Thrawn-von-Schenkenberg Straße" wurde dafür aufgekauft und renoviert. Bereits jetzt wird die Schänke mit der Hausnummer 5 gut besucht, eine Zusammenarbeit mit dem Örtlichem EBV wurde ebenfalls erwogen um den Tagelöhnern ein Mindestmaß an Bildung nahe zu bringen.

Ebenfalls können Reisende sich kostengünstig in der Klosterschänke einquartieren, hierfür gibt es zwei Einzelzimmer sowie einen Schlafsaal im erstem Stock des Gebäudes der bis zu 5 Betten fasst.

Die Klosterschänke wird dabei geführt vom Sekretär des Kantoriats Württemberg, Bruder Endres Wilhelmsen.

Bruder Endres für die SNA

Neubesetzung der Ratsämter von Württemberg

Stuttgart, den 21. August 1458 Die Ämter im Rat von Württemberg wurden wie folgt verteilt: Graf: Jussi (DBP) Kämmerer: Sugarcam (DBP) Handelsbevollmächtigter: Maxon (DNH) Baumeisterin: Yannah (DAW) Richter: Beara (DNH) Staatsanwalt: Kaylis (DBP) Hauptmann: Kuschelchen (DNH) Oberste Feldrichter: Lady_lilie (DAW) Marschall: Dino (DNH) Wortführer: Serverin (MdM) Ratsmitglied: Svoitosar (MdM) Ratsmitglied: Teddie (DBP) Kdh für die SNA

Ratswahl in Württemberg

Stuttgart, 20. August 1458 Am gestrigen Tage wurde der Rat von Württemberg neu gewählt. Die Bauernpartei (DBP) gewann die Wahl nur ganz knapp um 0.3% vor der Liste "Die neue Hoffnung" (DNH). Auf Rang 3 folgt die Demokratische Allianz Württemberg. Wahlverlierer war die Partei "Minima de Malis" (MdM) mit 16,8% der Wählerstimmen. Wahlresultat: 1. "Die Bauernpartei" (DBP) : 32.5% 2. "Die Neue Hoffnung" (DNH) : 32.2% 3. "Demokratische Allianz Württemberg" (DAW) : 18.5% 4. "Minima de Malis" (MdM) : 16.8% Die neue Sitzaufteilung: DBP: Jussi, Kaylis, Sugarcam, Teddie DNH: Beara, Maxon, Kuschelchen, Dino DAW: Yannah, Lady_lilie MdM: Serverin, Svoitosar Keine Liste hat die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich genommen. Kdh für die SNA

Wortführer zu Württemberg unterstellt Oberhaupt der Spinozistischen Kirche der Lüge

Schloß zu Württemberg, den 28.07.1458

Der Wortführer von Württemberg, Herr Severin:
Ich komme noch mal auf Abschnitt 5 zu sprechen. Da hier ja eine Auflösung des Vertrages gefordert wird. Der Vertrag kann im Ganzen verändert werden.
Zudem möchte ich noch Anmerken das der Vertrag nicht erst seid gestern gültig ist. Wenn Didyou keine Botschafterin mehr war zu dieser Zeit, warum wird erst jetzt nach einer Auflösung des Vertrages gebeten? Für mich ist es kein Grund nun etwas aufzulösen, weil jemand behauptet das die Botschafterin gar keine Botschafterin gewesen ist. Ich gebe viel auf ein Wort aber wie zuvor erwähnt, der Vertrag exisitert schon länger und nun aus diesem Grund den Vertrag für Null und Nichtig zu erklären ist meines Erachtens ohne genügend Beweise nicht möglich.
Anmerkung der Redaktion: Warum Jemand auf einen Vertrag mit einer Verstorbenen und einer Organisation pocht, die es Monate nicht mehr gibt, ist unklar. Wie sollte man einen Vertrag auflösen, den man nicht kannte und nicht mit der Spinozistischen Kirche abgeschlossen war? Eigentlich wollten wir den vorliegenden Fall nicht groß bekanntmachen, doch da er öffentlich im Sitzungssaal von Württemberg stattfindet, hier die entsprechenden Briefe dazu:

Sehr geehrter Sir Jussi, Graf von Württemberg,

hiermit bitte ich um die Auflösung des Vertrages zwischen der Spinozistischem Glaubensgemeinschaft und der Grafschaft Württemberg. Wir sind die Spinozistische Kirche und stehen für unsere Rechte ein und können uns deshalb mit diesem Vertrag nicht identifizieren. Unserer Meinung nach hat dieser Vertrag höchstens einseitige Vorteile, denn er nimmt uns jegliche, uns zustehende Rechte!
Außerdem möchten wir anmerken, dass Schwester Didyou zum damaligen Zeitraum KEINE Botschafterin war und deswegen ihre Unterschrift als Botschafterin als ungültig anzusehen ist.
Wir können gerne über einen neuen Vertrag diskutieren, jedoch dann zu besserem Leistungsverhältnis. Trotzdem möchte ich euch danken, für die bisherige Zusammenarbeit.

Gott zum Gruße

Davidhause
Bischof der Spinozistischen Kirche
28.07.1458

Gott zum Gruße werter Graf Jussi, werte Ratsmitglieder,

als Sekretär des Abtes der Spinozistischen Kirche in Württemberg gebe ich zu dem Thema Spinozistische Glaubengemeinschaft in der Weinstube folgende Erklärung ab:

1., Eine Spinozistische Glaubensgemeinschaft ist mir weder bekannt, noch sind im Bereich der Spinozistischen Kirche irgendwelche Daten dazu hinterlegt. Als Achivar des Hauptklosters Zion kann ich auch bezeugen, daß es zu einer Spinozistischen Glaubensgemeinschaft keine Unterlagen gibt. Als Archivar der Bruderschaft des Lichts, der ältesten Bruderschaft der Spinozistischen Kirche kann ich weiter bezeugen, daß es seit Gründung am 19.12.1455 keine Aufzeichnungen zu einer Spinozistischen Glaubengemeinschaft gibt. Da wir eine offene Kirche sind, kann jedoch nicht au"sgeschlossen werden, daß sich einzelne Spinozisten zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben. Nach unseren Regeln ist das erlaubt, solange das Glaubensbekenntnis anerkannt wird.

2., Diesen Vertrag sah ich hier im Schloß zu Württemberg das erste Mal. Im Archiv der Spinozistischen Kirche gibt es weder eine Kopie, noch einen Hinweis, das innerhalb der Kirche darüber abgestimmt oder beschlossen wurde. Da die leider inzwischen verstorbene Schwester Didyou86 zu dem Zeitpunkt Bischöfin der Spinozistischen Kirche war, schließt nicht aus, daß sie zu dem Zeitpunkt auch Botschafterin der Spinozistischen Gemeinschaft war.

3., Die Spinozistische Kirche ist eine durch seiner kaiserlichen Majestät und seiner Mitarbeiter anerkannte, bestätigte und gewünschte Religion. Beschwerden oder Änderungsvorschläge der HDAK dazu, sollten doch bitte direkt an seine kaiserliche Majestät herangebracht werden. Und solange es seiner kaiserlichen Majestät beliebt, die Spinozistische Kirche im Reich zu haben, werden wir auch Kirche bleiben. Die Frage wer Staatskirche ist, war ja nie umstritten oder wurde angezweifelt.

4., Auch wenn der Vertrag nur die Spinozistische Glaubensgemeinschaft betrifft, wüßte ich keinen Ort wo es in Württemberg zwei Begegnungsstätten gibt. Dieser Vorwurf ist unwahr. Die Klosterschenke von Bruder Renaldo in Ulm, ist nicht als Begegnungsstätte gekennzeichnet - hoffe dass können alle Ulmer bezeugen. Trotzdem hat sich die Ulmer Bruderschaft entschlossen, der Hetzkampagne gegen die Spinozisten ein Ende zu setzen und die alte Begegnungsstätte abzureißen, was leider noch mehr Angriffe gegen unserer Kirche hervorbrachte.

5., Die Verantwortlichen der Weinstube, geben jeder Religion, das Recht ein Büro für den Provinzverantwortlichen zu errichten. Gemäß Reichsbulle oder dem Gesetz von Württemberg ist dies auch nicht verboten. Hier wird uns sogar unterstellt erst einen Marktstand gehabt zu haben, was eine Lüge ist und sich auch notfalls vor Gericht nachweisen läßt.

6., Als Mönch bin ich kein Stimmensammler, für was auch? Desweiteren habe ich nie den Begriff Staat und Kirche auf den ersten Stand des Reichstages angewendet. Der erste Stand ist der Klerus, das sollte ein Mitglied der HDAK schon wissen. Ich bitte diese Unterstellungen zu unterlassen. Eine Trennung Staat und Kirche ist, wenn kein Amtsträger der Kirche auch zugleich ein weltliches Amt inne hat. So kann man Interessenkonflickte vermeiden. Ein Spinozist bekehrt oder missioniert nicht!

7., Thema Hetze: Sollte Jemand Hetze gegenüber der HDAK betreiben, so bitte ich doch einfach Strafanzeige zu stellen, dann wird das geklärt. Unwahre Unterstellungen dienen bestimmt nicht der Sache an sich. Viele Spinozisten haben sehr guten Kontakt zu Aristoten und umgekehrt. Ich selbst wurde bei der HDAK nett und freundlich empfangen und man war einen runden Tisch zur Beseitigung von Mißverständnissen nicht abgeneigt. Um so weniger verstehe ich, wie einzelne Personen, die Anstrengungen ihrer Kirchenführung zur Verständigung zwischen den Kirchen, sabotieren wollen.

8., Thema Zwangsreligionsunterricht: Nun, nachdem nur eine Kirche offensichtlich einen Religionsunterricht halten darf, ist es auch ein solcher, da keine Auswahl zwischen den Religionen besteht. Dürfen mehrere Religionen das, dann ist es natürlich kein Zwang mehr.

9., Thema Vorlage Beweise, daß sich die Spinozistische Glaubensgemeinschaft Kirche nennen darf: Siehe Punkt 1 bis 4.
Mit dieser Spinozistischen Glaubensgemeinschaft hat die Spinozistische Kirche in Recht und Organisation nichts zu tun, sie ist kein offizielles Organ unserer Kirche, wir kennen sie nicht. Warum hier die Antragstellerin, die Glaubwürdigkeit der Dokumente der HDAK und Roms und sogar seiner kaiserlichen Majestät anzweifelt, ist mir unbegreiflich.

10., Ein Schreiben aus der Zukunft Absender : Didyou86 Gesendet am : 2010-04-21 10:54:03.
Nun, zu dieser Wahrsagerei was in ein paar hunderten von Jahren geschieht, enthalte ich mich des Kommentars. Seltsam finde ich, daß es einmal Begriffe wie forentechnisch, RP und RL und was weiß ich gibt und dann wieder nicht. Ich finde es schon etwas überheblich, wie man sich über seine kaiserliche Majestät erhebt und meint man wäre Gott und konnte bestimmen, was seine kaiserliche Majestät zu sagen oder zu schreiben hat und was wir daraus zu lesen haben!
Meine Nachforschungen haben ergeben, daß die Spinozistische Kirche zu keiner Zeit ein Thema zur Änderung von Kirche auf Glaubensgemeinschaft behandelt hat. Wohl mag es eine Anfrage eines Herrn Protus an unsere verstorbene Schwester Didyou86 bezüglich eines Textes in der Nürnberger Dorfhalle gegeben haben, dem man freundlicher Weise vermutlich entsprochen hat.

11., Spinozistische Ehen: Der entsprechende Artikel ist wahrheitsgemäß, ich bitte wiederholt darum, mich nicht als Lügner zu beleidigen! Nun, zuerst möchte ich bemerken, daß weder meine Augen die Klosternmauern der HDAK durchdringen und ich ins Innere gelangen kann, wie auch die werte Schwarzeseele nicht ohne Schlüssel in den abgesperrten Bereich der Spinozistischen Kirche kann. Ansonsten müßte ich Einbruch unterstellen. Natürlich werden im Bereich der Spinozistischen Kirche, wie auch bei der HDAK, die Kirchenaushänge von Zeit zur Zeit erneuert. Die Behauptung, daß es erst seit einem Monat ein öffentliches Kirchenregister gibt, ist wiederum unwahr. Die Gesetze zur Heirat hängen gar nicht öffentlich aus, da es keine gibt - wir halten uns an die Gesetze des Reiches, zudem gab es noch keinen Fall der nach dem Adelsgesetz behandelt wurde.
Natürlich hatte ich vor Veröffentlichung, Rücksprache mit dem Reichstagsvorsitzenden, dem werten Hugbald genommen. Ich halte es für gefährlich, wenn Einzelpersonen sich über die Reichgesetze stellen wollen. Für uns als Kirche ist maßgebend, was seine kaiserliche Majestät, seine königliche Hoheit und der Reichstag und der Regent mit dem Rat der Provinz beschließt. Wir mischen uns auch nicht in die inneren Kirchenangelegenheiten anderer Religionen und schreiben ihnen vor, was sie wann zu machen haben.

Ich danke Allen, die diese, doch sehr ausführlichen Erläuterungen gelesen haben. Am Schluß noch ein Satz: Die Staatskirche ist Staatskirche, aber Andersgläubige sind nicht Bürger zweiter Klasse.


Gott mit Württemberg
Spinoza
28.07.1458
 Spinoza für die SNA

Kirchenpartei MDM plant Teilentmachtung des Regenten

Württemberg, dem 28.07.1458

Das neue Parteimitglied der MDM Herr Furion gibt bekannt:

In Abschnitt III §1 des alten Gesetzes bzw. §9 des neuen Gesetzes steht, "Der Regent ist der Oberbefehlshaber der Armee. Er erteilt die Befehle zum Einsatz der Armee. Er hat ein Vetorecht bei allen Personalentscheidungen in der Armee, er ernennt und entlässt ebenfalls den Armeeführer.".
Ich denke man sollte es nicht so einfach gestalten einen Armeeführer zu entlassen, schließlich ist dieser meist länger in seinem Amt als der gewählte Regent. Jeder Regent könnte es zu seinem eigenen Nutzen machen und so Parteimitglieder einsetzen. Deswegen würde ich sagen das die Wahl des militärischen Führers durch Rat und Offiziere vollzogen werden sollte. Schlussendlich müssen alle zusammenarbeiten, vom Rekruten bis zum Regenten, da ist es doch nur fair die Wahl ebenso auf das Gesamte Strukturbild zu verteilen.


Kommentar des Redakteurs: Also wenn man dem vom Volk gewählten Regenten nicht trauen kann, wem dann noch? Als nächstes kommt vielleicht der Vorschlag, daß eine bestimmte Religion das Oberkommando übernimmt, wie vor Jahren in der Eidgenossenschaft. Gott behüte uns vor Kirchenbannern und -armeen.


Spinoza für die SNA

Abriß der Ulmer Begegnungsstätte

Ulm, den 26.07.1458

Die älteste Spinozistische Begegnungsstätte im Reich, in den letzten Jahren nur noch eine Ruine und in der Dorfhalle nicht mehr zu finden, wird nun abgerissen.


Anlaß ist der Antrag der HDAK an den Rat von Württemberg gegen die Spinozistische Kirche in Württemberg vorzugehen, der von einigen Ratsmitgliedern unterstützt wird. Unser Dank an jene Ratsmitglieder, die diese Sache neutral und nicht einseitig sehen - Vielen Dank!

Um dem Rat und unsere Kirche vor Schaden zu bewahren, hat man sich in Württemberg entschlossen die Begegnungsstätten abzureisen und statt dessen die von seiner kaiserlichen Majestät genehmigten Kirchen zu errichten. Der Abriß der Ulmer Begegnungsstätte ist im vollen Gang und wird diese Woche abgeschlossen.

Leider taucht immer wieder die unwahre Behauptung auf, die Spinozistische Kirche sei keine Kirche. Hier nochmal ein Auszug aus der Ankündigung der Forenadministration:

Die Bezeichnung [Kirche] ist alleine den spielimplementierten (oder dafür vorgesehenen) Religionen vorbehalten. Diese sind Aristotelische Kirche, Averroismus und Spinozismus. Andere Religionen sind entweder Glaubensgemeinschaften oder Bruderschaften. 

 Spinoza für die SNA

Fragen an den Rat in Württemberg Teil 1

Württemberg, den 23.7.1458

Im Rahmen meiner Pilgerreise besuchte ich die Provinzen Bayern, Augsburg und Württemberg. Lediglich in letzterer Provinz gab es erhebliche Mißstände. Deshalb meine Frage an den Rat am 10.7.1458:

Werte Damen und Herren des Rates von Württemberg. Meine Name ist Spinoza, derzeit auf Pilgerreise durch drei Provinzen und momentan in Ulm.
Als Redakteur für eine Nachrichtenagentur, bin ich von Hause aus neugierig.

Gestattet mir eine Frage zum Bonussystem für Handwerker. Auch in anderen Provinzen werden fleißige Bergwerksarbeiter mit Orden ausgezeichnet, eine schöne Einrichtung und Anreiz für Viele.

Daß jedoch gerade Jene noch zusätzlich mit Talern belohnt werden, mag noch mehr reizen - doch bringt es doch nur für Jene, die schon Bürger oder höher sind etwas. Diese haben in der Regel, schon höhere Einkünfte und ein dickes Geldsäckel.

Warum macht man nicht den Bergwerkslohn etwas höher und ermöglicht gerade Neubürgern einen verbesserten Start? Gerade in den ersten Lebenstagen, in ungewohnter Umgebung, schaffen es viele nicht den Lohn für Wasser und Brot zusammen zu bekommen und sterben. Zudem erfordern viele Stellenangebote im Rathaus Qualifikationen, die ein Neubürger nicht hat. Die Bergwerke wären sicher bei etwas höherer Lohnzahlung wesentlich besser ausgelastet.

Vielen Dank. 
Es wurde auch sofort und freundlich geantwortet:
Seid gegrüßt werter Spinoza, ich bin Nicki und die derzeitige Kämmerin von Württemberg. Gerne möchte ich euch eure Fragen beantworten.

Zunächst einmal muss ich etwas richtigstellen. Das neue Bonussystem kann jeder nutzen, egal ob Adliger, Handwerker, Bauer oder Vagabund. Jeder kann seine Berwerksarbeit melden und den zusätzlichen Lohn einfordern. Schaut euch hier in der Weinstube um, dort ist das System genau erklärt.

Der derzeitige Titel "Bonussystem für Handwerker" passt jetzt nicht mehr, ich werde dem Rat vorschlagen, einen dem neuen System angepassten Titel zu vergeben.

Eine Erhöhung des Bergwerkslohnes wurde natürlich seitens des Rates ebenfalls diskutiert, aber aufgrund vieler anderer finanzieller Verpflichtungen der Grafschaft ist eine Erhöhung des Lohnes derzeit nicht möglich. Berücksichtigt werden muss dabei auch, dass die Bürger Arbeiter für ihre Felder finden.

Ich hoffe, dass ich eure Fragen zunächst beantworten konnte." 
Meine Antwort dazu: 
Ich grüße Euch werte Lady Nicki, ...

Das mit dem Bonussystem habe ich gelesen und mir ist klar, daß Alle es nutzen können. Doch wer von den Neubürger kann schon in den Genuß kommen?

In anderen Provinzen bekommt man auch 17 Taler und mehr, dadurch ergibt sich eine bessere Auslastung und insgesamt ein höherer Ertrag und Gewinn. Die eigentlicher Verlierer sind hier wie gesagt Neubürger und die Reichen werden noch reicher.

Meines Wissens kann man sehr gut steuern, welche Bergwerke in welcher Stufe geöffnet sein können, so daß genügend Bürger für Feldarbeiten usw vorhanden sind.

Nun gut, es war nur eine Frage, die beantwortet worden ist. Habt Vielen Dank, ich wünsche Euch einen schönen Abend.
Fazit:
1., Das Programm ist sehr aufwendig, Belegung der Bergwerkszeiten, Auszahlung usw
2., Das Programm fördert die reiche Oberschicht und benachteiligt massiv Neubürger.
3., Das Programm erreicht genau das Gegenteil, es sind weniger Bürger im Bergwerk wie früher.

Da eine Diskussion zu dem Thema in Volkes Stimme durch Schließung unterbunden wurde, könnte man davon ausgehen, daß eine Beteiligung der Bevölkerung bewußt ausgeschlossen werden soll. Wir werden weiter berichten ...

Spinoza für die SNA

Förderprogramm für Reiche in Württemberg

Ulm, den 19.7.1458

Der Rat von Württemberg stellte zum 5.7.1458 ein neues Förderprogramm für Bergwerksarbeiter vor.

Beispiel:
Bergwerksorden in Gold - Sparfuchs 100 (100 Tagen Bergwerksarbeit)
Der fleissigste Bergwerksarbeiter bekommt 350 Taler. Entspricht einem Tageslohn von 16 + 3,50 = 19,50 Taler
Das heißt, der einfache Arbeiter bzw Neubürger erhält einen Tageslohn von 16 Talern, die älteren Bürger erhalten für die gleiche Arbeit 19,50 Taler.

Hier mal die Aufteilung in der aktuellen Woche:

3xLevel1
4xLevel2
3xLevel3 


Das zeigt uns, das das Programm nicht von Neubürgern, sondern nur von den reichen Altbürgern angenommen wird.

In der zweiten Kalenderwoche des Jahres gab es 1690 Bergwerksarbeiter, nun in der aktuellen einundzwanzigsten nur noch 1331 Arbeiter. Das heißt, man hat mit dem ungerechten Programm die Arbeiter tüchtig verscheucht.


Es ist unbegreiflich, warum die Reichen der Provinz Württemberg, den Schwächsten im Lande - den Neubürgern - das Geld wegnehmen. Ist das gerecht?


Spinoza für die SNA

Vertrag zwischen der Aristotelischen Kirche und der Grafschaft Württemberg

Samstag, 24. April 1458 Mit Verkündung des Vertrags zwischen der Grafschaft Württemberg und der HDAK am 15. April 1458 trat erstmals ein Werk in Kraft, welches die Zusammenarbeit einer Provinz mit der Kirche vertraglich festhält. Der Vertrag besagt, dass einem geweihten Priester der HDAK das Rederecht in den öffentlichen Tagungsräumen des Rates gewährt wird. Außerdem regelt er die Auswahl des Vertreters der Kirche. Besiegelt und unterschrieben wurde der Vertrag von der württembergischen Gräfin Lady_nicki und ihrer Exzellenz Henriette, Erzbischöfin von Konstanz. Letztere äußerte sich folgendermaßen: "Die bessere Zusammenarbeit zwischen dem württembergischen Rat und der Kirche sehe ich als einen großen Schritt. Der württembergische Rat spricht der heiligen deutschen aristotelischen Kirche mit diesem Schritt das Vertrauen aus. Der Rat der Kirche wird gefragt, dass bedeutet auch für die Kirche eine große Verantwortung." Der Vertrag lautet im Gesamttext wie folgt: „Vertrag zwischen der Grafschaft Württemberg und der Heiligen Deutschen Aristotelischen Kirche Der Hohe Rat von Württemberg hat beschlossen, einem Vertreter der Heiligen Mutter Kirche einen Sitz im Sitzungssaal bereitzustellen und ihm das Rederecht zu gewähren. Er folgt damit den aristotelischen Tugenden und möchte den Status des Aristotelismus als Staatsreligion bekräftigen. Dieser Vertrag hält die getroffenen Vereinbarungen fest: 1. Zur Hälfte jeder Legislaturperiode schlägt die Kirche einen Vertreter vor. 2. Der Rat hat ein Vetorecht und muss bei dessen Anwendung einen Gegenvorschlag erbringen. 3.1. Die Kirche besitzt ein Vetorecht gegen den Vorschlag des Rates. 3.2. Nimmt sie dieses in Anspruch, müssen beide Seiten bis zum Beginn der Wahl des Rates je einen neuen Vorschlag machen, über den anschließend in einer gemeinsamen dreitägigen Abstimmung befunden wird. 3.3. Hierbei soll die Kirche 6 Stimmen und jedes Ratsmitglied eine Stimme erhalten. Die Entscheidung wird mit der einfachen Mehrheit der Stimmen getroffen. 4. Vorgeschlagen werden dürfen nur geweihte Priester der Heiligen Deutschen Aristotelischen Kirche. 5. Der Vertreter der Kirche erhält mit dem neuen Rat Zugang zu den öffentlichen Bereichen des Sitzungssaals. 6. Dem Vertreter der Kirche darf der Zugang zum Sitzungssaal nicht verwehrt werden. 7. Im Falle eines schwerwiegenden Fehlverhaltens des Vertreters kann der Graf ein Redeverbot verhängen und die Entsendung eines anderen verlangen. 8. Der Vertreter der Kirche kann auf eigenen Wunsch seinen Gesandtenstatus ablegen und die Entsendung eines neuen Vertreters erbitten. 9.1. Scheidet ein Vertreter der Kirche aus den beiden vorgenannten Gründen aus, gilt dasselbe Prozedere wie sonst, allerdings mit verkürzten Fristen von jeweils drei Tagen. 9.2. Der bisherige Vertreter kann in diesem Fall nicht erneut vorgeschlagen werden. 10. Dieser Vertrag kann nur im gegenseitigen Einverständnis im Ganzen oder in einzelnen Punkten geändert oder aufgelöst werden.“