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Abschied von der Deutschen Nachrichtenagentur

Vorgeschichte: Die DNA war gedacht, als Ergänzung oder auch als Gegenstück zur KAP, da die Berichte dort selten in Deutsch und Einseitig waren.

Nun Tatsache ist, jeder Redakteur konnte in der DNA schreiben wie und was es wollte, unzensiert durch die Redaktionsleitung. Leider wurde dies nicht oft angenommen.

Die Artikel von Schwester Juana mögen für so Manchen etwas provozierend gewesen sein, doch sie entsprachen immer der Wahrheit. Und ja, nicht immer ist die Wahrheit angenehm.

Daß nun Personen, die in Res Paredo nicht dagegen ankamen, ihre Zensurmacht ausspielten und das über Jahre hinweg, war der Tod der DNA. Irgendwann ist das Faß nunmal voll. In Punkto Neutralität kann so Mancher etwas von den französischen Kollegen lernen.

Zukunft: Unsere Redakteurin Schwester Juana ist erstmal raus, was ich verstehe. Zugesagt wurden mir aber ab und zu paar Grafiken, die bisher immer unter "Das Letzte" abgedruckt wurden.

Ich selbst werde mich bemühen, ob ich zumindest alle paar Wochen einen Artikel zusammenbringe. Am 10. Juni feiern wir das 16jährige Bestehen der DNA. Wie es danach weitergeht? Wir werden sehen.

Gott mit Euch

Euer Schwarzer Abt

Abspaltung der Steiermark vom Reich

Frankfurt den 13.10.1459

An den Reichstag, die Regenten, Räte, Bürgermeister 
An das Volk des Deutschen Königreiches 

Heute zur Mittagszeit erklärte das Herzogtum Steiermark in einem Schreiben an Ihre Majestät die Königin den Austritt aus dem Deutschen Königreich und die damit verbundene Nicht-Anerkennung der Institutionen des Deutschen Königreiches. 

Die Krone prüft nun in Zusammenarbeit mit den Regenten der anderen sieben Provinzen verschiedene Optionen, weiter zu verfahren. 
Es ergeht allerdings die Aufforderung an alle Institutionen, Provinzen und Bürger des Reiches, jedwede übereilte Handlung zu unterlassen. 

Für die Deutsche Krone - Für das Deutsche Königreich ! 

Quarke von Rosenfeldt 
Erzkanzler des Deutschen Königreiches 







 


Verlautbarung des Herzogtums Steiermark 
am 07. Gilbhart im 1459sten Jahre des Herrn 


Am heutigen Tage deklariert das Herzogtum Steiermark mit allen Rechten und Pflichten den herzoglichen Freistaat, 
frei von Herrschaft der deutschen Krone und all ihren Institutionen. 

Unter dem aristotelischen Glauben sind wir alle gleich, sind wir gebunden an die Freundschaft und die Liebe für ein jedes Individuum. 

Unser Schöpfer, welcher uns gegeben die Freiheit zu entscheiden, den Willen eigene Wege zu gehen und die Vernunft zu sehen, gab uns Verstand und mit ihm den Willen Glückseligkeit zu finden, in unserem Tun. 
Für dieses Ziel der Zufriedenheit, haben Völker zum Wohle derer, Regierungen gegründet, um zu garantieren, das niemand zurück bleibe, das ein jeder Manne dieses Ziel erreichen mag, um auf der Sonn die Ewigkeit zu empfangen, im göttlichen Scheine. 
Doch komme auch der Tag, an dem jene alte Regierung gescheitert, da längst dieser Weg zur Glückseligkeit verlassen und Eigennutz und Ausbeutung die Oberhand gewonnen. Die Tugenden vergessen und Gier, Geiz und Trug scheinen im königlichem Antlitz. 

Und so versuchet der Mensch zu ertragen, zu verstummen und zu leiden, eh man gewohnte Formen verstoße am End und sich schlussendlich selbst Recht und Hilfe verschaffe, auf das die Ziel Aristoteles wieder verkündet werden solln. 
Eine lange Reihe von Misshandlungen und gewaltsamen Eingriffen, der königlichen Institutionen aufs Leben der eignen Bürger und unablässig ungerecht gerichtet durch Königs, Gesetzte nur zum eigenen Gunsten und die Reichsbulle nur noch ein kümmerliches Abbild längst vergangener Tage, so wird es Zeit, solch Herrschaft abzuwerfen und sich selbst für künftige Sicherheit, selbst Verantwortung zu übernehmen. 

Nun lasset uns lauschen, lasset das Volke hören, von Missbräuchen und Rechtsbrüchen, welch die Königin Maidagrippina I. gegen die Bevölkerung der Steiermark begangen hatte. Lasset uns vernehmen, das Ende der Reichsbulle, zu Nichte gemacht im königlichen Scheine, besessen vom Bösen und jed aristotelische Freundschaft abgeschworn. 


• die Rechtsprechung behindert und korrumpiert 
• das Einreiseverbot für steirische Bürger in Nürnberg niemals angeprangert 
• den Bannerangriff auf steirische Bürger seitens Österreich niemals angeprangert 
• öffentlich gelogen, ohne jeh direkt dazu Stellung zu beziehen 
• ohne gesetzliche Grundlage die Reichsarmee drohend über die Steiermark gehalten 
• die Repräsentanten der Steiermark aus jeglicher Institution des Reiches ausgeschlossen 
• bei Gesprächen nie den Willen gezeigt, die Steiermark wieder an das deutsche Reich heran zu führen 
• wohlwissentlich die Rechte des allmächtigen Kaisers eingeschränkt und abgesprochen 
• das Testament des verstorbenen Kaisers nicht in vollem Unfang vollstreckt und so Menschen im Freundeskreis vor rechtmäßigen Bestrafungen bewahrt 
• Gleiches nicht gleich behandelt und gerechte Rechtssprechung so verzerrt 



Immer wieder gewarnet vor diesem Tage, an welchem das Volk aufbegehrt und sich befreit von schlechter Regierung, immer wieder gewarnet von Missbrauch der königlichen Macht, immer wieder gebeten Einhalt dem Bösen zu gebieten, ohn jeden Erfolge. 
Sei nun die Zeit gekommen des Herzoglichen Freistaates Steiermark und alle Verbindungen zum deutschen Königreich zu lösen. 

All Repräsentanten des Herzoglichen Freistaates Steiermark berufen sich auf den höchsten Richter der Welt und verkünden an diesem Tage des Herrn feierlich. 

Von nun an aus, sei die Steiermark unabhängig, frei von allen Pflichten und Treueergebenheiten der deutschen Krone gegenüber. 

Frei- und losgesprochen von allen politischen Verbindungen zwischen der königlich deutschen Krone und des herzoglichen Freistaats Steiermark und all bestehende Verträge aufgehoben. 
Die politische Macht und Gewalt, Kriege zu führen, Frieden zu schließen, neue Allianzen zu schaffen, frei zu handeln mit jedwedem und alles und jedes zu tun, welchs einem unabhängigen herzoglichen Freistaat mit diesen Worten umfänglich zustehe. 


Hiermit sei der herzogliche Freistaat losgesagt vom Deutschen Königreiche von nun an aus. 


Gezeichnet und gesiegelt 


 

Perl von Sanneck de Dark 

Herzogin des Freistaates Steiermark 

Königin von Valahia 


 

Herzoglicher Kronrat des Freistaates Steiermark

Schwarzer Abt für die SNA

Des Kaisers neuer Feind

Straßburg, den 5.10.1459

An Seine Majestät Raboude Mondrianus de Ligne 

Ich, Marcvs_invictvs di Nequissimus Graf von Hartung, gebe Kund: 

Von nun an werde ich Euer und allen an Eurer Seite Feind sein. 
Von jetzt an wird die Grafschaft Hartung frei vom 
Kaiserreich und frei vom Deutschen Königreich sein. 
Die Grafschaft wird sich nur dem Willen der Herzogin der Steiermark unterwerfen. 

Ich gebe kund zu wissen, dass vom heutigen Tage an eine Blutfehde bis hin in den Tod vom Hause derer de Ligne auf Euch gewissenlosen und feigen Bastarden losgelassen sei. Ich werde von heute an nicht eher ruhen bis Euer unehrenhaftes Dasein dank meiner Schwertklinge, im Staub unter meinen Füßen sein Ende findet. 

Ich habe bereits öfter von Eurem unseligen Tun gehört. Bisher hielt ich mich heraus und ließ Euch gewähren. Doch Eurer jüngsten Tat, die schamlose Dehnung des Gesetzes durch Euer verlogenes Urteil habt ihr eine Schwelle überschritten, von der Ihr besser ferngeblieben wäret. Ihr habt nun meine Entschlossenheit und meine Wut aufgeladen. Der HERR sei Eurer Seele gnädig. 
Ich lege eher nicht das Schwert von meinen Händen, bis der kalte Stahl Euch den Tod bringt. 


Gegegeben auf Burg Hardtberg in der Grafschaft Hartung am 05. Tage im Septembris des Jahres 1459
 




 

Schwarzer Abt für die SNA

Neues Finanzensystem

Bericht der KAP vom 20.9.1459

Diese Veränderungen, die zunächst einmal sehr technisch erscheinen und dem Herzog, dem HBV und dem Kämmerer vorbehalten sind, haben in Wahrheit einen viel größeren Einfluss (auf alle).

I. Neue Steuern

A) Transaktions-Steuer

Die Provnzen können (über die Kämmerer) eine Transaktionssteuer (taxe sur les transactions) in Form eines bestimmten Prozentsatzes erheben. Diese Steuer wird bei einer Transaktion auf dem Markt über den Kaufpreis beglichen. Diese Steuer kann für jedes Produkt einzeln eingestellt werden.

So ist es zum Beispiel möglich, auf Brot eine Steuer von 1% zu erheben, auf Weizen 0,8% und auf Holz 0%. Wenn in diesem Fall ein Bäcker ein Brot zu 6 Taler auf den Markt stellt, muss der Käufer 6.06 Taler ausgeben, um es zu kaufen. Diese Summe, die 0,06 Taler, gehen an die Provinz.


B) Lohnsteuer

Auf die gleiche Weise kann eine Provinz (über den Kämmerer) eine Lohnsteuer (ähnlich der Lohnsteuer/den Sozialabgaben im RL) erheben. Diese Steuer wird auf den gezahlten Lohn erhoben, wenn ein Arbeiter auf dem Feld einer anderen Person eingestellt wird.

C) Spenden ans Gemeinwesen

Die Dörfer können ihrer Provinz freiwillig Geld spenden.
Einzelpersonen können ihrem Dorf oder ihrer Provinz Geld spenden.

II. Neues Buchhaltungssystem

A) Kontenplan

Die aktuellen Statistiksysteme der Rathäuser und Kämmerer sind unzureichend.

Ein neues System wird eingeführt. Es ist sehr viel präziser, wird automatisch aktualisiert und wird vor allem auch künftige Verbesserungen ermöglichen. Es handelt sich um einen richtigen Kontenplan mit unterschiedlichen Kontenklasse mit Belastungen, Produkten und Finanzkonten [ Ich kenne mich leider nur mit französischer Buchhaltung aus und muss ehrlich zugeben, ich hab keine Ahnung, wie man die entsprechend im Deutschen nennt und welche Nummern zugeordnet werden].
Die Art von Tabellen, wo das Soll eine Kontos auf der einen Seite mit dem Haben auf der anderen Seite übereinstimmen muss.

Jede Aktion eines Spielers im Rat oder eines Bürgermeisters wird so sehr präzise nachverfolgt werden können.

B) Wirtschaftsprüfer / Rechnungsprüfung

Rechnungsprüfungen sind in vielerlei Hinsicht sehr nützlich (zum Beispiel, um herauszufinden, was der letzte Rat der Provinz gemacht hat …).

Es ist möglich, eine Rechnungsprüfung der Finanzen des Gemeinwesens durchzuführeren. Dazu muss man:

- eine Person auf Level 3 oder 4, Studiengang Staatswesen, sein
- einige Kompetenzen besitzen
- sich im Dorf (für das Rathaus) oder in der Hauptstadt (für die Provinzen mit Hauptstadt) aufhalten
- eine Erlaubnis vom Kämmerer erhalten oder Mitglied des Rates mit Posten sein.

Es gibt unterschiedliche Arten von Rechnungsprüfungen. Während einer Prüfung wird maximal ein kompletter Bericht über Einnahmen/Ausgaben über einen Zeitraum von 3 Monaten + eine Aktiv/Passiv-Bilanz erstellt und dem Rechnungsprüfer sowie dem Regenten zugeschickt.

Der Regent kann entscheiden, ob er diesen veröffentlicht oder nicht.

Wenn ein Regent einen Bericht veröffentlich, der nicht älter als 15 Tage ist, spricht man davon, dass "Die Konten der Provinz offen liegen".


III. Änderungen

A) Zu den Mandaten

Die Mandate können von nun an von Räubern ausgeraubt werden.

Ein Bürgermeister kann alle Mandate seiner Stadt automatisch zurückholen. Dazu muss der Mandatsträger sich im Ort befinden und darf nicht Mitglied einer Armee sein (es handelt sich hierbei um eine Funktion, die bisher vom Support übernommen wurde).

Ein Handelsbevollmächtigter kann die Mandate seiner Provinz automatisch zurückholen. Dazu muss sich der Mandatsträger in einer Stadt der Provinz befinden. Hierzu muss der HBV eine Anfrage an alle Bürgermeister stellen, die eine solche Aktion annehmen oder ablehnen können.

B) Zu den Bergwerken

Der IML-Lohn wurde auf ein Minimum von 12 Talern angehoben.

Die Instandhaltungskosten und Kosten für Aufwertungen werden von jetzt an über den Mittelwert der 10 stärksten Auslastungen der letzten 30 Tage berechnet.

Die Aufwertungskosten werden noch einmal durchgesehen.


C) Zu den Geldspenden und Transfers

Die Bürgermeister und Kämmerer können Spielern Geld geben.

Der HBV kann direkt auf dem Markt der Hauptstadt kaufen und einkaufen.


IV. Einschränkungen

Bürgermeister, Kämmerer, HBV und Marschall sind in ihren Aktionen beschränkt, je nach Anzahl der Tage seit ihrer Wahl (bei Bürgermeistern) oder seit der Anerkennung des Regenten (bei allen anderen). Wenn es keinen Regenten gibt (direkt nach der Wahl des Rates), sind die Einschränkungen noch härter.

Diese Einschränkung wird über eine bestimmte Menge von Geld realisiert [Ich würde es Ausgabengrenze nennen]. Die Beschränkung wird über folgende Faktoren berechnet:
- Einkaufspreise minus Wert der gekauften Waren (Kurse in der KAP)
- Wert der verkaufen Waren (Kurse in der KAP) minus Verkaufspreis
- Die Menge an ausgegebenem Geld (Feiern, Spenden, Anstellungen…)
- Die Menge an erhaltenem/gespendetem Geld

Weiterhin kann der Regent Grenzen für jeden einzelnen Posten einstellen. Im Falle von Missbrauch kann er so ein verschwenderisches Ratsmitglied entlassen.

Die Regenten, die Kämmerer und die Bürgermeister können in aller Diskretion Geld aus der Kasse stehlen (mit Einschränkungen). Der entnommene Betrag fällt unter "Korruption und Verschwendung".

V. Defizit

Defizite von Rathäusern und Provinzen in der Weise, von der man aktuell hört, werden nicht mehr möglich sein.
Kurz gesagt: eine Provinz kann keinen Taler mehr zahlen, als sie in ihrer Kasse hat. Wenn die Kassen leer sind, werden Bergarbeiter nicht bezahlt, die Marschalle auch nicht, jeglicher Einkauf wird unmöglich … Kurzum, wie es einige im Moment zu Griechenland sagen: Man sitzt ein bisschen in der Sch***** (Nebenbei bemerkt, ihr Griechen, wir denken an euch!)

Zum Glück gibt es für die verschwenderischen Provinzen einen anderen Ausweg.

VI. Schatzbrief / Schatzanweisung ("Bon du trésor)

A) Ausgabe von Schatzbriefen

Provinzen können Schatzbriefe ausgeben. Diese Briefe sind Papier, das zu einem bestimmten Preis verkauft wird. Die Provinz verspricht, die Anleihen später zu einem höheren Preis zurückzukaufen.

Der Regent gibt die Schatzbriefe auf Rat seines Kämmerers aus. Mögliche Einstellungen sind:
- Ein bestimmter Preis pro Schatzbrief (anfänglicher Einheitspreis)
- eine bestimmte Anzahl von Schatzbriefen
- Ein Fälligkeitsdatum (Datum der Rückzahlung)
- Ein Rückkaufpreis

Diese Schatzanweisungen können auf den Markt jedes Dorfes unter der Herrschaft der Provinz sowie auf den internationalen Markt gestellt werden (siehe VII).

Weiterhin kann, sofern die Provinz kein Geld in der Kasse hat (und nur in diesem Fall!) entscheiden, seine Minenarbeiter und die IML-Arbeiter in Form von Schatzbriefen zu bezahlen.

Wenn die Kasse der Provinz ziemlich leer ist und es keine verfügbaren Schatzbriefe mehr gibt oder die Schatzbriefe einen Einheitspreis haben, der es nicht erlaubt, damit die Bergwerksarbeiter zu bezahlen, werden adäquate Schatzbriefe automatisch erstellt.

Es wird weiterhin möglich sein, komplexere Obligationen auszugeben (mit wöchentlichen oder monatlichen Gewinnausschüttungen). Alle folgenden Regeln zur Rückzahlung von Schatzbriefen treffen auch auf die Gewinnausschüttungen zu.

B) Rückzahlung der Schatzbriefe

Eine Provinz kann nicht mehr in die roten Zahlen gehen. Wenn seine Schatzkammer nicht voll genug ist, kann der Kämmerer die Bergwerksarbeiter/IML nur noch über Schatzbriefe bezahlen, er kann kein Geld mehr an den Marschall weiterleiten, der HBV kann ebenso wie der Marschall nicht mehr einkaufen, Ausgaben für das Prestige sind nicht mehr möglich.

Ab dem Fälligkeitsdatum (und ohne zeitliche Begrenzung) kann der Besitzer eines Schatzbriefes seine Auszahlung fordern. Hierfür muss er in einem Ort des Herzogtums sein oder Zugang zum internationalen Finanzmarkt haben. Die Rückzahlung erfolgt automatisch, außer wenn die Provinz nicht die Mittel zum Zahlen aufweist.

Wenn die Mittel der Provinz nicht ausreichen, um den Besitzer des Schatzbriefs auszubezahlen, wird die Provinz alsfür zahlungsunfähig erklärt. Die Rückzahlung der Schatzbriefe ist also nicht möglich, dies hat aber keine weiteren Auswirkungen auf die Kasse oder die Nutzungsmöglichkeiten.

C) Zahlungsunfähigkeit, Umstrukturierung der Schulden und Bankrott

Ab dem Moment der Zahlungsunfähigkeit gibt es eine Zeitspanne von 7 Tagen, während denen automatisch keine Rückzahlung vorgenommen werden.

Während dieser Zeitspanne kann eine Provinz jedoch erneut in einen Zustand der Zahlungsunfähigkeit abrutschen, hierfür gibt es keine Begrenzung.

Wenn es sich im Zustand der Zahlungsunfähigkeit befindet, kann der Kämmerer zwei Aktionen ausführen, die zu normalen Zeiten nicht möglich sind:
- die Umstrukturierung der Schulden. Er kann vorschlagen, Schuldenbriefe gegen einen neuen auszutauschen (Rückzahlungsbetrag oder -datum verändert). In diesem Fall werden alle Besitzer eines Schatzbriefes, die sich ind der Provinz befinden oder Zugang zum internationalen Finanzmark haben, dazu aufgefordert, den Tausch anzunehmen. Diejenigen, die nicht annehmen, behalten ihre alten Schatzbriefe.

- Teil-Bankrott. Der Kämmerer beschließt in Absprache mit dem Regenten, ausgegebene Schutzbriefe nicht zu bezahlen. Der Rückzahlungspreis sinkt also auf 0 Taler. Der Schatzbrief hat dann also keinerlei Wert mehr.

Die behobenen Schulden durch den Teil-Bankrott werden weiterverfolgt. Wenn sich innerhalb des folgenden Monats der Bericht über die behobenen Schulden/die Gesamtschulden auf einen Betrag über einem festgelegten Verhältnis befindet, wird die Provinz als bankrott bezeichnet.

Der Bankrott bewirkt ein Absinken des Prestiges für eine bestimmte Dauer auf 0. Die Note der Provinz sinkt auf den niedrigsten Wert, was dazu führt, dass sie sich nichts von niemandem auf dem Internationalen Markt mehr leihen kann.

Wenn eine Provinz zahlungsunfähig ist, kann der Regent seine Angliederung an sein Königreich vorschlagen. Die Schulden der Provinz gehen so komplett auf das Konto der Krone.

VII. Der internationale Finanzmarkt

Der internationale Finanzmarkt ist für eine Provinz eine Möglichkeit, auf einfache Weise Schatzbriefe außerhalb der eigenen Grenzen auszugeben.

Die glücklichen Spieler, die "Hauts Financiers" genannt werden, können ebenfalls auf diesem Markt handeln. Bis auf weiteres sind die Admins diese glücklichen Spieler.

Die "Haute Financiers" können des weiteren Geld in die Bank einer Hauptstadt legen. Als Ausgleich erhalten sie einen Scheck, den sie in einer anderen Hauptstadt einlösen können.
Sie können ebenso ihren Betrieb und ihre Felder an die Bank verkaufen, auch hierfür erhalten sie einen Scheck.

Schecks können weder gestohlen noch eingetauscht werden. Die dienen nur dem Spaß.

Und weil ich das alles ziemlich lustig finde, werden alle Provinzen über bestimmte Indikatoren und mit menschlichem Eingreifen benotet. Diese Note beeinflusst das Verhalten der glücklichen Spieler (Hauts financiers, ist ja eigentlich ganz logisch). Die Note wird natürlich veröffentlicht (KAP).

[Übersetzt von Yohanna]


Kommentar des Redakteurs: Es ist vollbracht, die Reichen werden immer ärmer - Neubürger und Mittelllose werden mit den Füßen getreten. Das neue System öffnet die Tore für Mauscheleien im großen Stil und fördert "gespaltene Persönlichkeiten"! Die Folge wird sein, daß brave Bürger gefrustet dem Leben den Rücken kehren werden und die Geburtenrate weiter rückläufig sein wird. Und das nur für etwas mehr Spaß und Macht einer Gruppe Auserwählter ...

Schwarzer Abt für die SNA

Die EA hat einen neuen Papst

Rom, den 8.9.1459
      Wir, Raniero Borgia, genannt "Quarion" Kardinal Kämmerer, Römischer Elektor Kardinal, Vize Kanzler der Kongregation der Heiligen Inquisition, Erzbischof von Ravenna, unter dem "Allerhöchsten" und unter den Augen von Aristoteles, im Namen der Zusammenkunft der Kardinäle, dem heiligen Kollegium: 
      "Annuntio vobis gaudium magnum;  Verkünden mit großer Freude:  Habemus Papam:  Wir haben einen Papst:  Eminentissimum ac reverendissimum Dominum,  Seine Eminenz und höchst ehrwürdiger Herr,  Dominum Iacobvm,  Herr Giacomo,  Sanctæ Romanæ Ecclesiæ Cardinalem Savelli,  Kardinal der Heiligen römischen Kirche Savelli,  Qui sibi nomen imposuit Innocentivs Octavvs.  der den Namen Innozenz VIII wählte."
    Ad Majorem Dei Gloriam  Gegeben und gesiegelt in Rom, am zweiten Tag des neunten Monates im Jahre des HERRN MCDLIX     Für das Kardinalskollegium, Raniero Borgia, genannt "Quarion"  Kardinal Kämmerer.

Anmerkung der Redaktion: Natürlich haben wir Erkundigungen über den neuen Papst eingezogen und erhielten nachfolgende Zeichnung:


 Kommentar: Hatte der letzte Papst Eugene die Welt überrascht, daß es monatelang im Knast saß, geht es mit dem neuen Papst weiter. Er wurde nach den Angaben also 7 Tage vor seiner Geburt zum Papst gewählt und besitzt nun einen Tag nach der Geburt eine entsprechende Garderobe für sein Amt.


Wir wünschen dem neuen Papst Alles Gute, Glück und Erfolg und Gottes schützende Hand für sein schweres Amt.


Schwarzer Abt für die SNA

Kaiserlicher Brief

Straßbourg, den 1.9.1459

 




An die deutsche Königin, Ihre königliche Hoheit Maidaggripina I, 
an die Herzogin der Steiermark, Ihre Hoheit Perl von Sanneck de Dark, 
an das Deutsche Königreich und all seine Bewohner 

Wir, Raboude Mondrianus de Ligne 
Ehegatte von Phillippa Vittaoria “Pippa” Borgia 
Divina favente clemencia Romanorum imperator electus semper augustus 
Viscount von Vianen, Baron von Edam 

Sind sehr besorgt über die derzeitige politische Lage im Deutschen Königreich und der Provinz Steiermark. Heute steht nicht eine einzelne Provinz auf dem Spiel. Die Existenz eines ganzen Königreichs steht auf dem Spiel. Die deutsche Stabilität war zu allen Zeiten ein Vorbild für die anderen Kulturen des Kaiserreiches. Nun ist diese Stabilität dahin. Ohne mit dem Finger auf eine Partei zu zeigen, die mutmaßlich die Verantwortung daran trägt, möchten wir den Versuch unternehmen, zu dieser Stabilität zurückzufinden. Es ist die Reichsbulle, die uns in der Vergangenheit den Weg gewiesen hat; es ist die Reichsbulle, die uns nun den Weg weisen wird. 

Wir möchten jedoch, dass unsere beiden Vasallen, die Deutsche Königin und die Regentin der Steiermark, uns zunächst eine wichtige Frage beantworten. 

Eure königliche Hohheit, Maidaggripina I., seht Ihr die Steiermark nach wie vor als vollwertiges und geschätztes Mitglied des Deutschen Königreiches an, mit der Reichsbulle als Verfassung und allen damit verbundenen Rechten und Pflichten? 
Eure Hohheit, Perl von Sanneck de Dark, seht Ihr die Steiermark nach wie vor als vollwertiges und geschätztes Mitglied des Deutschen Königreiches an, mit der Reichsbulle als Verfassung und allen damit verbundenen Rechten und Pflichten? 

Es versteht sich von selbst, dass beide Antworten auf diese Frage unausweichlich zu einer abschließenden Lösung dieses Konflikts führen werden. Deshalb ist es unser Wunsch, dass beide Parteien ihre Antworten sehr genau überlegen und sich dafür, falls nötig, Zeit lassen. Dies ist keine Frage, die aus Emotionen oder persönlichen Gefühlen heraus beantwortet werden sollte. Dies ist eine Frage, von der die Zukunft des Deutschen Königreichs und damit des Kaiserreichs abhängt. 

Sollten beide Antworten positiv ausfallen, so halten wir beide Parteien dazu an, die notwendigen Schritte einzuleiten, um die Regelungen der Reichsbulle, der Verfassung des Deutschen Königreichs, einzuhalten. Wir werden beide Parteien einzeln zu einer Privataudienz bitten, in der wir die vorgebrachten Probleme bewerten, bis die Zeit gekommen ist, um alle Parteien gemeinsam an einen Tisch zu bringen. 

Sollte eine oder beide Antworten negativ ausfallen, so hängt unser nächster Schritt von den Einzelheiten der Antworten auf diese Frage ab. 

In Anbetracht der Wichtigkeit dieser Frage und der Antworten, erwarten wir Eure Schreiben an uns selbst oder unsere Sekretärin innerhalb von sieben Tagen. Sobald wir beide Antworten in Händen halten, werden wir diese veröffentlichen. 
Möge der Allmächtige mit uns sein, 

Raboude de Ligne 
Divina favente clemencia Romanorum Imperator electus semper augustus 


Schwarzer Abt für die SNA

Hexenhinrichtungen im Reich?

Heidelberg, den 15.8.1459

        Bekanntmachung des Reichshofrates
    Auf Antrag des Lehnsherren Erzherzog Serxon von Schattenthal wird der Vasallin Paula von Greifen gemäß § 35 Absatz 1 ADG das Lehen Alland posthum entzogen. Als Grund für die Sanktion werden Verbrechen wider Gott und der Sittlichkeit angeführt. Der Entzug wird posthum festgesetzt, da zwischen Verurteilung und Hinrichtung als Hexe keine Zeit blieb, das Lehen zu Lebzeiten einzuziehen. Gegen diese Sanktion wird seitens des Erben und damit Betroffenen Paulchen von Greifen, Herr von Mödling gemäß § 38 Absatz 2 ADG Einrede gestellt. In der Begründung heißt es, dass seine Gemahlin Paula von Greifen an einer Krankheit dahinsiechte und nicht als Hexe gerichtet wurde. Der Hofsenat ist einberufen und wird über die Sanktion befinden.


    Gegeben zu Heidelberg, 15. August 1459 Comyr von Königsberg-Hollenfels etc. etc. Reichswappenherold

                                            Ergebnisse des ersten Wahlgangs der Kaiserwahl

                                            15-08-1459 Ergebnisse des ersten Wahlgangs


                                            Ergebnisse des ersten Wahlgangs :


                                            NameProzentsatz
                                            beara38.91 %
                                            raboude35.5 %
                                            victor.de.cernex25.59 %


                                            beara und raboude haben sich für den zweiten Wahlgang qualifiziert.

                                            KAP

                                            Bericht des Reichsmarschalls

                                            Frankfurt, den 12.8.1459

                                            Zwischenzeitlicher Bericht des Reichsmarschalls vom 12. August 1459

                                            Inhalt:
                                            1. Die Bereiche
                                            2. Weitere Umbauarbeiten
                                            3. Soldatenübersicht der Reichsarmee

                                            1. Die Bereiche
                                            Die derzeitige Reichsarmee umfasst 5 große Bereiche. Ein Bereich ist eine Abteilung innerhalb der Reichsarmee in welchen verschiedensten Aufgaben nachgegangen wird. Es gibt folgende Bereiche:
                                            - Militärakademie
                                            - Zollamt
                                            - Schatzamt
                                            - Schifffahrtsbüro
                                            - Reichsordensamt

                                            Auch die königliche Leibgarde ist auf Wachenheim untergebracht, gehört aber nur indirekt zur Reichsarmee und wird alleine von der Königin befohlen.
                                            Außerdem soll zu diesen Bereichen nun wieder ein neuer Bereich hinzukommen, der vor meiner Amtszeit komplett vernachlässigt wurde, nämlich die Öffentlichkeitsarbeit.

                                            Das Reichsordensamt ist der erste Bereich, den ich ansprechen möchte, weil er einfach und kurz abzuhandeln ist. Die Leiterin Friyja von Connacht und ihre Gruppe von Ordensprüfern erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und schnell. Wenn es doch mal zu Missverständnissen kommt, werden diese ebenfalls schnell beseitigt; einen guten Kompromiss für beide Seiten stets favorisierend. Das ROA ist für die Unterstützung des Reichsmarschalls bei der Prüfung der Orden auf die Konformität mit dem Codex Primorus und die Kommunikation zwischen RA und Orden verantwortlich.

                                            Das Reichsschatzamt untersteht der Schatzmeisterin Roxxellane von Hollenfels, welche für die Abrechnungen der Einsätze und die Verteilung des Soldes verantwortlich ist. Da es immer wieder Beschwerden gibt, wie lange es dauert, bis die Solde ausgezahlt werden, habe ich erst vor wenigen Wochen mit dem Einverständnis der Schatzmeisterin Logistiker gesucht, welche in Zukunft die Abrechnungen der Bannerherren übernehmen und die Arbeit deutlich erleichtern und beschleunigen werden. Wie gut das System nun funktionieren wird und vor allem wo noch Änderungen vorgenommen werden müssen, wird anhand des gerade anstehenden Soldes getestet. Außerdem soll eine Änderung in der Höhe der zu zurücklegenden Summe für die Reichsarmeekasse vorgenommen werden, aber für genauere Informationen sind die internen Gespräche noch nicht weit genug fortgeschritten
                                            Die Militärakademie, geleitet von Ladycatherine von Hollenfels, ist für die Aus- und vor allem Fortbildung der Soldaten zuständig. Derzeit werden ein sogenannter Zöllnerkurs, drei „Offizierskurse“ angeboten, ein „Ausbildungskurs für Ausbilder der Reichsarmee“ und diverse Waffenkurse. Ich persönlich bin mit der Militärakademie nicht sehr zufrieden, nicht weil die Ausbilder oder Leitung schlecht wären, sondern weil die Unterrichtsmaterialien in den Kursen veraltet, unvollständig oder teilweise auch nicht zum Thema passend sind. Deshalb habe ich bereits mit der Akademieleiterin gesprochen und mich mit ihr auf Änderungen geeinigt, welche durchgeführt werden. Derzeit werden die Zöllnerausbildung und die Melderausbildung komplett überarbeitet, die anderen Ausbildungen werden folgen.

                                            Seit wenigen Wochen im kompletten Umbau befindet sich das Schifffahrtsbüro unter der Leitung von Florence Xavier. Hier gilt es nun aus der reinen Plattform für Forschung und Erfahrungsaustausch, die ich nicht mehr für nötig halte, die Seefahrt für die Reichsarmee effektiv zugänglich zu machen. Das heißt, es sollen Kapitänskurse in Zusammenarbeit mit der Militärakademie erstellt werden und auch nun ernsthaft und zielstrebig ein Plan aufgestellt werden, wie die Reichsarmee auf den Flüssen innerhalb des Reiches Präsenz zeigen kann.

                                            Zuletzt gilt es noch das Zollamt anzusprechen. Leiter des Zollamtes ist Belafarinrod aus Österreich. Generell hat das Zollamt die Aufgabe Gefahren außerhalb des DKR zu erfassen und zu erkennen. Die Autorität der Provinzen wird in keinem Fall angetastet. Lediglich werden Infos, sollten sie ans Zollamt gelangen, weitergeleitet an die Provinzen. Grundsätzlich kann man also sagen, dass das Zollamt das Herz der Gefahrenerkennung darstellt und sehr gute Arbeit leistet. Hier sind vorerst keine weiteren Veränderungen angedacht, es wird allerdings weiterhin zuverlässiges und ausdauerndes Personal gesucht, die die recht kleine Gruppe von Zöllnern tatkräftig unterstützen kann.

                                            Der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist derzeit noch in Planung. Durch ihn soll die Kommunikation zwischen Soldaten und Reichsarmee, aber auch Bürger und Reichsarmee verbessert werden. Auch kann dadurch die Rekrutierung für Provinzarmeen, Garde und Orden unterstützt werden, wenn das Soldatenleben erklärt und Unwahrheiten, wie zum Beispiel ein generelles Reiseverbot für alle Soldaten, beseitigt werden.

                                            2. Weitere Umbauarbeiten

                                            Die Reichsarmee wird aber in Zukunft nicht nur innerhalb der Bereiche eine Veränderung erleben, sondern auch in ihrem Arbeitsplatz wird sich einiges ändern. Nach etlichen Gesprächen mit Verantwortlichen der Reichsarmee, ihrer Majestät, zwei guten Schlossarchitekten und einem Schock beim ersten Blick in die Verwaltungsakten von Wachenheim, sind wir – mein Stellvertreter und meine rechte Hand Warsling und ich - zum Schluss gekommen, dass wir Wachenheim entweder von Grund auf erneuern müssen, oder umziehen werden. Wir haben letzteres gewählt und werden wohl in nicht allzu ferner Zeit Wachenheim verlassen. Die Begründung ist einfach: Ein Umbau von Wachenheim muss, um die Arbeit der Bereiche nicht zu blockieren schnell geschehen. Da aber die Verwaltung von Wachenheim ein einziges Chaos ist und man auch nicht weiß wo man anfangen soll, würde dieser Umbau nicht schnell gehen, sondern sich in die Länge ziehen. Allein bei den Schlüsselvergaben und Karteileichen würde es mehr Arbeit benötigen, diese wieder herzurichten als ein neues Schloss einzurichten.
                                            Die Bereichsleiter wurden bereits angewiesen ihre Büros und Arbeitsräume in Ordnung zu bringen, aufzuräumen und zu sortieren, welche Unterlagen beim Umzug mitgenommen werden und welche vernichtet werden können. Die alte Burg Wachenheim wird weiterhin als Archiv dienen, sodass vorerst keine Informationen verloren gehen können. Die neue Burg wird systematisch aufgebaut und eingeräumt, sodass der endgültige Umzug von Wachenheim auf die neue Burg reibungslos verlaufen kann. Das heißt, erst wenn die neue Burg wirklich fertig ist, wird die Arbeit aus Wachenheim dorthin verlegt.
                                            Wir versprechen uns davon eine einfachere Administration, weniger Sucharbeit und wesentlich größere Übersicht bei der täglichen Arbeit.

                                            3. Soldatenübersicht der Reichsarmee

                                            Der Reichstagsabgeordnete Kalixtus hat eine Übersicht der Soldaten der Reichsarmee gefordert. Diese kann ich nicht erstellen, da die Reichsarmee selbst keine Soldaten hat. Deshalb erkläre ich an dieser Stelle nochmals den Ablauf in der Reichsarmee im Einsatzfall.
                                            Im Einsatzfall bezieht die Reichsarmee ihre Soldaten aus den Provinzarmeen, aus den Orden und auch aus Freiwilligen, meist Reservisten, aus den Einsatzgebieten. Diese Soldaten unterstehen dann im Einsatzfall und eben nur für die Zeit des Einsatzes der Reichsarmee. Wenn Soldaten von der Reichsarmee eingefordert werden, dann werden die Armeeführer – zumindest unter meiner Führung – gefragt wie viele Soldaten sie abstellen können, bzw. gebeten so viele Soldaten wie möglich abzustellen. Jeder Armeekommandant kann jederzeit zu mir kommen und mit mir über Soldatenengpässe reden, wie es beispielsweise der werte Aurelius von Wahláse, Armeeführer von Nürnberg getan hat. Deshalb wird die Reichsarmee auch niemals einer Provinz Soldaten „wegschnappen“ die unbedingt für die Verteidigung der Dörfer benötigt wird, aber ich kann auch nur reagieren, wenn mit mir gesprochen wird. Deshalb ist Kommunikation das Wichtigste in allen Bereichen und Situationen der Reichsarmee.

                                            Wenn es noch Fragen zur Reichsarmee gibt, können diese jederzeit gestellt werden.

                                            gez. am 12. August 1459
                                            Bilbo1 von Sternberg
                                            Freiherr zu Steinach
                                            Reichsmarschall des Deutschen Königreiches




                                             

                                            Schwarzer Abt für die SNA

                                            Die HDAK will IHREN Kaiser

                                            Frankfurt den 1.8.1459

                                            Wahlempfehlung der Heiligen Deutschen Aristotelischen Kirche anlässlich der anstehendenen Wahlen zum Kaiser des Sacrum Romanorum Imperium Nationis Germanicæ



                                            Im Bewusstsein seiner Aufgaben vor GOTT und der Gemeinde, die die heilige Kirche bildet, erlässt die Bischofskonferenz der Heiligen Deutschen Aristotelischen Kirche folgende Empfehlung:

                                            Die Heilige Deutsche Kirche schenkt im Folgenden dem Kandidaten Raboude de Ligne als möglichem Nachfolger seiner kaiserlichen Majestät Alveran des I., der HERR sei ihm wohlgesonnen und behüte ihn auf der Sonne, ihr Vertrauen.

                                            Dem Klerus der HDAK sei empfohlen – sofern mit seinem Gewissen vereinbar – seine Stimmen auf diesem Kandidaten zu vereinen. Um den uns von Gott gegebenen Auftrag für das Wohle der Menschen zu sorgen, sehen wir Raboude als den geeignetsten Kandidaten um den Bewohnern des Reiches Sicherheit, Struktur und Stabilität zu gewähren. Dies ist eine Empfehlung und keineswegs bindend.


                                            Im Namen der Konferenz der Bischöfe der Heiligen Deutschen Aristotelischen Kirche




                                            Erzbischöfin von Konstanz
                                            National Elektor Kardinälin
                                            Erste Vize-Primas der Kirche im SRING
                                            Primas der HDAK
                                            Kurfürstin von Mainz

                                            Khatanka für die SNA

                                            Erklärung aus Nürnberg

                                            Nürnberg, den 1.8.1459

                                            Die Burggrafschaft Nürnberg schließt mit Wirkung zum 03.08.1459 die Grenzen für Bürger der Steiermark und fordert alle in der Burggrafschaft Nürnberg anwesenden Bürger des Herzogtums Steiermark auf, die Burggrafschaft Nürnberg bis zum 07.08.1459 zu verlassen.
                                            Dies ist die angekündigte Reaktion auf den folgenden Aufruf des Marcvs_invictvs, Bürgermeister von Marburg, Herzogtums Steiermark.


                                            ACHTUNG:

                                            Die Stadt Marburg sucht Söldner für die Liquidierung von:

                                            Königin des DKR MaidAgrippina: 5000 Taler!
                                            Jedes königliches Kronratsmitglied: 1000 Taler!!
                                            Burggraf von Nürnberg Nordhammer 500 Taler!
                                            Herzogin von Bayern Sueba 500 Taler!
                                            Graf von Württemberg Svoitosar 500 Taler!
                                            Quarke Bürgermeister zu Amstetten 2 Taler!



                                            Da dieser Aufruf weder durch die Herzogin der Steiermark noch durch den Bürgermeister Marcvs_invictvs öffentlich wiederufen wurde, sehe ich mich gezwungen bis zur einem öffentlichen Wiederruf die Einreise für Bürger der Steiermark zu untersagen sowie die Anwesenden Bürger der Steiermark aufzufordern, die Burggrafschaft zu verlassen.
                                            Ein Verstoß wird durch die Justiz der Burggrafschaft gemäß der geltenden Gesetze verfolgt.

                                            Weiter wird verfügt das alle Beziehungen zum Herzogtum Steiermark bis zum öffentlichen Wiederruf der Anstiftung zur Liquidierung abgebrochen werden.

                                            Nürnberg den 02.08.1459

                                            Nordhammer von Thrauenstein
                                            Burggraf




                                             

                                            Schwarzer Abt für die SNA

                                            Und es gibt sie noch - aufrechte Bürger!

                                            Frankfurt, den 1.8.1459

                                            Werte Mitglieder des Dritten Standes

                                            Ich weiss nicht genau, ob dies der richtige Ort dafür ist, aber ich finde, ein jeder sollte meine Worte hören. Hiermit lege ich mein Mandat als Vertreter der Gilde der Schankwirte im Dritten Stande nieder, und dies aus einem sehr einfachen Grund.

                                            Wenn ein Reichstagsmitglied in ebenjenem, sich äussert, ich zitiere: "es interessiert mich nicht im Mindestens welche politischen Ansichten und Überzeugungen der werte Warsling teilt. " Und das mir gegenüber, als Mitglied des dritten Standes, finde ich dies in keinstem Masse würdig und und von dem Miteinander, das gepriesen wird. Aber das ist mal eine Sache.

                                            Wenn aber, dem ganzen dritten Stand, somit auch mir und allen anderen hier, offiziell Worte in den Mund gelegt werden, ohne davor darüber befunden haben zu können, so ist dies nicht duldbar.

                                            Es geht mir in erster Linie gar nicht um die politischen Ansichten, die Kalixtus äussert, nein, es geht mir um die Geringschätzung und das Bewusstsein, dass mir so irgendwann irgendwelche Ansichten zugeschrieben werden können und dies ist für mich persönlich nicht tragbar.

                                            Und ich werde meine Gilde schon selbst darüber informieren, dass sie wen neues schicken sollen. Ich bitte mir jedoch umgehend die Schlüssel zu entziehen.


                                            Warsling von Rechstein

                                            Schwarzer Abt für die SNA

                                            Mobilmachung bei der HDAK?

                                            Straßburg, den 30.7.1459

                                            An die Königin des Königreichs Deutschland,

                                            an die Regenten der deutschen Provinzen,

                                            an die deutsche Kirche und den deutschen Adel,

                                            an das ganze Volk,

                                            seid gegrüßt.

                                            Ich verurteile als Regent des Heiligen Römischen Reiches aufs heftigste die Möglichkeit eines Militärschlags, das heißt eines tatsächlichen Angriffs, gegen das Herzogtum Steiermark durch die deutsche Reichsarmee.

                                            Die Lage muss beruhigt werden oder es könnte zu einem Bürgerkrieg kommen, vor allem, da dieser derzeit ohnehin schon droht. Wie kann man in einer so schwierigen Situation über Kampfhandlungen nachdenken anstatt lieber zu versuchen, den Mitbrüdern und dem gesamten Volk als Königin zur Seite zu stehen?

                                            Ich fordere die Königin auf, das Problem gewaltlos zu lösen, in Aristotelischem Frieden und Liebe. Andernfalls fordere ich die deutsche Kirche auf, schnellstens die Kreuzfahrer-Truppen auf deutschem Boden um Unterstützung anzurufen, um sich dem tödlichen Wahnsinn eines Verbrechens gegen das deutsche Volk, das von der deutschen Krone verübt wird, entgegen zu stellen.

                                            Ein würdiger König, der sein Volk sowie dessen Traditionen und Institutionen liebt kann und will nicht gegen das Volk kämpfen, das seine Territorien bewohnt selbst wenn dieses der Krone kritisch gegenüber steht.

                                            Ich fordere auch die Herzogin der Steiermark auf, unverzüglich diplomatische Gesandte an den deutschen Könishof zu entsenden, um zu versuchen, die Situation so schnell wie möglich zu stabilisieren.
                                            Ich fordere die deutsche Königin sowie die steirische Herzogin auf, sich im kaiserlichen Audienzsaal einzufinden, damit ich in diesem Konflikt vermitteln kann.


                                            Ich bin sicher, dass die von der deutschen Königin in den vergangenen Tagen ergriffenen Maßnahmen den immer größeren Stress geschuldet sind. Ich verstehe die Situation absolut, aber ich kann nicht akzeptieren, dass eine Monarchin ein Massaker anrichten will, in dem das Blut von Brüdern vergossen wird. Der Status quo ist diesem in jedem Falle vorzuziehen und es ist viel weiser, diesen beizubehalten, wie ich bereits ausgeführt habe. Ich bitte die deutsche Königin deshalb tief durchzuatmen und sich schnellstens von den königlichen Beratern zu trennen, die sie darin bestärkt haben, diese diktatorischen, mörderischen und brudermörderischen Maßnahmen, die von der Kreatur ohne Namen inspiriert sind, zu ergreifen.

                                            Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass ein Angriff durch einen Souverain gegen sein Volk vergleichbar ist mit einen Treuebruch im Feudalrecht. Die Provinzregenten können nicht hinnehmen, dass eine Königin sich so gegen das deutsche Volk wendet. Stellt euch vor, es beträfe euch selbst! Es ist unrecht sich an einem unrechten Krieg zu beteiligen. Ich fordere die deutschen Regenten auf, diesen gegen das deutsche Volk und die deutsche Nation angestrengten Krieg zu verurteilen und sich nicht daran zu beteiligen.

                                            Kurz gesagt, ich bin sicher, dass die deutsche Königin schnell verstehen wird, dass Handlungen gegen ihr Volk nicht akzeptabel sind. Ich bitte die deutsche Kirche ebenfalls einen Gesandten zu mir, an den deutschen Königshof und in die Steiermark zu entsenden.

                                            Der Friede muss regieren von einem Ende des Kaiserreiches ans andere, in der aristotelischen Liebe und die aristotelischen Werte respektierend, damit alle glücklich leben können!

                                            Steht zusammen, Deutsche. Alle beobachten euch.

                                            Victor Hadrien de Sparte
                                            Rex Romanorum. King of Lotharingie.
                                            30.07.1459 

                                            Schwarzer Abt für die SNA

                                            Neue Bürgermeisterin in Luzern

                                            Luzern, den 25.7.1459

                                            Werte Bürgermeisterin Zala_nanina,

                                            Ihr seid mit 83,9% zur neuen Bürgermeisterin gewählt worden, meinen Herzlichen Glückwunsch. Ich wünsch Euch als Spinozistischer Dorfmönch Alles Gute und Gottes schützende Hand für Eure schwere Aufgabe. Jenes Amt, das eines der umfangreichsten und zeitraubendsten unserer Zeit ist, bedarf einer starken Hand und zugleich Güte und Weisheit, kann man es doch nicht Jeden Recht machen. Für Glaubensangelegenheiten stehe ich neben meinen aristotelischen Bruder jederzeit zur Verfügung. Ich möchte Euch schon vorab danken, daß Ihr Euch für unseren Kanton wie Eure Vorgängerin Tiriel so einbringt und viel Arbeit haben werdet. Zögert nicht zu fragen, falls Ihr Rat oder Hilfe braucht.

                                            Shalom
                                            Khatanka
                                            Dorfmönch

                                            Theaterstück Kaisertreu oder der Kaiser ist untergetaucht

                                            Bern, den 24.07.1459

                                            Verehrte Leser, Viele können sich sicher noch an das Theaterstück Königstreu erinnern wo man Tränen lachte. Zum Weinen ist dereit ein anderes Theaterstück, das man Kaisertreu nennen könnte.

                                            Dem Volke wurde weißgemacht, daß der Kaiser am 19sten des Monats verstorben sei und er hinterließ ein Testament, das das Kaiser- und Königreich fast in den Bürgerkrieg brachte. Kaisertreue und ehrbare Bürger und Adelige standen sich gegenüber. Die Einen wollten das Testament notfalls mit Gewalt durchsetzen, die Anderen duldeten keinen Mord und verlangten die Abwicklung, wie es das Gesetz vorsah.

                                            Das Ganze entwickelte sich dazu, längst überfällige Abrechnungen nun umzusetzen. Sei es daß sich eine abtrünnige Provinz, nun einfach mal kaisertreu gab - wo sie vorher doch gegenüber nichts auf die Gesetze von König und Kaiser gab. Nun Jedermann steht das Recht zu seine Meinung frei zu äußern, das ist zwar in gerade Jener Provinz bei Todesstrafe verboten - z.B. offen seinen Glauben zu predigen - doch wurde da schon immer mit zweierlei Maß gemessen. Aber vielleicht bessert es sich dort einmal, wenn freie Wahlen zugelassen werden, statt die Terrorherrschaft einer Machtgruppe zu erdulden.

                                            Fest steht, daß der Kaiser wohl am 17.7.1459 geheiratet hatte, jedoch für einen Aristoten recht unüblich im Geheimen und ohne die vorgeschriebene Wartezeit. Aber das will ich auch hier nicht bemängeln. Weiterer Fakt ist, daß die Person Averan am 19.7.1459 nicht mehr aufzufinden war und auch sein Leichnam nie gesehen wurde. Bestätigt wurde, daß seither eine Person Namens Edzard.cirksena mit der selben Frau verheiratet ist, am selben Ort und Haus wie Alveran wohnt und nach Berichten das gleiche Gesicht hat. Auch seien die anderen Wohnungen von der bisherigen unbekannten Person - die in keine  Geburts- und Taufregister auftaucht - übernommen wurden.

                                            Man kann also davon augehen, daß nach Sachlage der Kaiser unter Vortäuschung seines Todes sein Amt rechtswidrig in Stich gelassen hat und nun unter anderen Namen lebt. Das von ihm verfaßte unsägliche Testament, das fast einen Bürgerkrieg auslöste, ist nun Gott sei Dank hinfällig und nichtig.

                                            Da jene Person nun nicht mehr unter dem Schutz seines ehemaligen Amtes steht, wird sie sich wohl verantworten müssen. Seien es die gerüchteweise verschwundenen Gelder aus der kaiserlichen Kasse, sei es der Aufruf an den Mord an eine Person im Nürnbergischen oder für den Schaden der Neuwahl des Kaisers. Bei derzeit 4 Bewerbern zu 5500 Talern macht das immerhin 22000 Taler die zu ersetzen wären.

                                            Inwieweit der kaiserliche Berater in der Sache verwickelt ist, ist noch unklar. Fest steht, daß er vielmehr Königinnen und dem deutschen Reichstag Befehle zu erteilen scheint - für einen Berater des Kaisers schon etwas anmaßend. Wenn ein Berater mehr zu sagen hat, wie ein Kaiser selbst - sollte man Kompetenzenen und Aufgabenbereiche überprüfen.

                                            Nun, wir werden sehen wie das Theaterstück Kaisertreu noch ausgeht. Mit Respekt habe ich Jedoch vernommen, daß einige Provinzen und Personen sich gegen Willkür ausgesprochen haben und weiterhin für Recht und Gesetz einstehen, auch unter Todesgefahr! Wer vor einigen Jahren die kurzfristrige Loslösung von Württemberg und Bayern vom Reich und die Gründung des Bundes miterlebt hat, wird sicherlich auch überlegen ob nicht die Loslösung vom Kaiserreich eine Lösung für das Königreich wäre. Lieber eine Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

                                            Ende des Kommentars.

                                            Schwarzer Abt für die SNA

                                            Bekanntmachung aus der Steiermark

                                            Bekanntmachung:


                                            Das Herzogtum Steiermark nimmt mit sofortiger Wirkung keine Amtshilfen aus Nürnberg, Bayern und Württemberg mehr an!


                                            gez.
                                            Aaymee von Schwarzenberg
                                            Richterin der Steiermark
                                            23.07.1459

                                            Ankündigung der Krone

                                            Frankfurt, den 24.07.1459

                                            Kraft der Bulle des Deutschen Königreichs, geben Wir, MaidAgrippina, Regina romanorum, Königin des Deutschen Königreichs, Stellvertreterin des Kaisers im Gebiet des Deutschen Königreichs, folgendes bekannt:

                                            Kaiser Alveran I. verstarb am 18. Tage des Monats Juli im Jahre des Herrn 1459. Bis zur Wahl eines neuen Souveräns durch das Volk des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nationen obliegen die Amtsgeschäfte und alle Rechte des Kaisers den Stellvertretern des Kaisers als Reichsverweser in den einzelnen Teilen des Reichs. Dies sind für das Königreich Lothringen Victor Hadrien de Sparte, für das niederländische Reichsgebiet Alyssa Ciara Tailleur Connor de Mérode, für den Reichsteil der italophonen Provinzen die jeweiligen Fürsten und für das Deutsche Königreich Wir, MaidAgrippina von Sternberg. Jeder Stellvertreter des Kaisers herrscht in seinem Reichsgebiet als uneingeschränkter Souverän, hat aber keine Befugnisse, die über die Grenzen des jeweiligen Territoriums hinausgehen. Wir betrauern den Tod Kaiser Alverans und verordnen für das Deutsche Königreich eine Staatstrauer von zwei Tagen.

                                            Darüber hinaus geben wir als Stellvertreter des Kaisers folgendes bekannt: Auf eigenen Wunsch entlassen wir Hugbald von Rosenfeldt als Berater des Kaisers für die deutschsprachigen Reichsteile aus seinem Amte. Wir erkennen die Leistungen und Verdienste Hugbalds von Rosenfeldt als Berater an und bedanken uns für die treuen Dienste, die er dem Kaiserreich bot, folgen aber seinem Wunsch, ihm mehr Zeit zu geben, sich in persönlichen Angelegenheiten stärker um seine Gemahlin kümmern zu können. Hiermit widerrufen Wir mit sofortiger Wirkung die vom verstorbenen Kaiser Alveran gewährten Rechte Hugbalds von Rosenfeldt, als Berater des Kaisers in den Institutionen des Deutschen Königreichs zu sprechen und wünschen Ihm und seiner Gemahlin alles Gute.

                                            Unterzeichnet und gesiegelt zu Rottenmann am 24. Juli 1459

                                            Königin MaidAgrippina I.
                                            Königin des Deutschen Königreichs

                                             

                                            Khatanka für die SNA

                                            Erklärung aus Württemberg zum Testament Alverans

                                            Stuttgart, den 23.7.1459

                                            Verlautbarung zu den Ereignissen im Kaiserreich

                                            Unter Anbetracht der jüngsten Ereignisse im Kaiserreich, wurden Maßnahmen zum Schutz des württembergischen Volkes, der württembergischen Einheit und Unversehrtheit beschlossen.

                                            Auf württembergischem Territorium gelten die Aquilae Imperatoris (zu deutsch 'Adler des Imperators') mit sofortiger Wirkung für aufgelöst.
                                            Wer in ihrem Namen agiert oder wirbt, macht sich des Verrats schuldig. Dieses Verbot erstreckt sich auch auf jede Organisation, von der begründet angenommen werden kann, dass sie die Nachfolge der Aquilae Imperatoris antritt.

                                            Wir verurteilen die Einmischung in die territoriale Integrität der altehrwürdigen Fürstentümer und die Amoralität, mit der der Kaiser gehandelt hat, als er verschwenderisch Lehen an seine Freunde und Verwandte verteilt hat.

                                            Wir sehen es als Recht der Fürsten an, sich frei ihren obersten Herrn zu wählen. Die vom Kaiser versuchte Manipulation wird aufs Schärfste verurteilt. Der von ihm bestimmte Nachfolger findet keine Unterstützung aus Württemberg.

                                            Diese Maßnahmen sollen die obersten Herren daran erinnern, dass die Stärke des Reiches auf seinen Fürstentümern beruht, dass Württemberg keine Einmischung in seine ureigenen Angelegenheiten dulden und seine Freiheit niemals aufgeben wird.


                                            Hauptstadt Stuttgart, 23. Juli 1457

                                            Fürst Svoitosar von Württemberg 


                                            Khatanka für die SNA

                                            Erklärung aus dem Kaiserhaus

                                            Zur der oft gestellten Frage zur Echtheit des Testamentes von Alveran I. kann ich hier aufklärend mitteilen, dass jenes Testament, welches in der Kaiserpfalz veröffentlicht wurde selbstverständlich echt ist und daran keine Zwieifel bestehen.

                                            Das Testament wurde von Alveran de Varagine I in Anwesenheit von LadyCatharine von Hollenfels geschrieben und gesiegelt und ist nach dem Tode des Kaisers an Victor Hadrien de Sparte übergeben worden.


                                            Ich hoffe damit die diesbezüglichen Fragen zur Zufriedenheit beantwortet zu haben.

                                            Hugbald von Rosenfeldt
                                            Kaiserlicher Berater für die deutschen Reichsteile

                                            Reaktion auf des Kaisers Testament aus Bayern

                                            München, den 23.7.1459


                                              An die Königin des Deutschen Königreiches, die Regenten und Adeligen, das Volk und die Vertreter des Reichstages und der Stände, an die kaiserlichen Berater, Vertreter und Institutionen, an das Volk des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation,


                                            als gewählte Vertreter des Volkes im Rat von Bayern tun wir hiermit unseren Unwillen über die Verfügungen des kaiserlichen Testamentes kund. Wir verfassen diese Zeilen im unbedingten Willen, durch konstruktive Kritik einen Dialog zwischen allen Institutionen anzuregen und die Beziehungen zwischen Königreich und Kaisertum dauerhaft auf eine solide Basis zu stellen.

                                            Wir halten es für sinnvoll, dass der Kaiser den Wunsch bezüglich seiner Nachfolge äußert. Jedoch fühlen wir uns weder durch unseren Eid noch durch eine sonstige Verantwortung an diesen zwangsläufig gebunden. Wir werden unsere Wahl frei und unabhängig, mit dem Wunsch des Kaisers im Gewissen, tätigen.

                                            Wir sehen es als Recht des Kaisertums an, sich Vasallen zu bestellen. Jedoch lehnen wir eine Vergabe von Lehen des Deutschen Königreiches ab, genau so wie wir für die zukünftige Vergabe von Lehen auf dem Gebiet des Deutschen Königreiches eine genaue Absprache und Abstimmung erwarten. Wir verwahren uns unsere Zustimmung und Anerkennung dieser Lehen solange, wie die Krone des Deutschen Königreiches dazu keine Entscheidung zur Anerkennung getroffen hat.

                                            Wir akzeptieren, dass der Kaiser gegen Feinde des Heiligen Römischen Reiches vorgehen muss und dafür zu entschiedenen Mitteln greifen will. Jedoch protestieren wir gegen eine Entrechtung und Kriminalisierung ohne ein jegliches Urteil irgendeiner Gerichtsbarkeit und das angesetzte, unwürdige Kopfgeld gegen Patroni von Königsberg, Fürstin von Bamberg. Wir heißen die Fürstin in unserem Land willkommen und werden Ihr den Schutz bieten, der in unserer Macht steht, sowie jede Tat gegen sie im gleichen Maße unter Strafe stellen.

                                            Dies sind unsere Gedanken und unsere Empfindungen zu Ordnung, Recht und Menschlichkeit. Wir wollen nicht, dass um des Streites willen unserer Position gefolgt wird, doch wir rufen jene auf, die wie wir denken, sich ebenfalls im Sinne des Dialogs einzubringen. Wir wollen gemeinsam für friedliche Kritik einstehen und von ihr ausgehend zu einer Lösung aller Punkte gelangen. Wir bleiben weiterhin treue Unterstützer der Ordnung und des Gefüges, in dem das Herzogtum von Bayern agiert, und setzen auf Dialog und gegenseitige Wahrnehmung.

                                              Sueba af Grotesand, Herzogin von Bayern Azrael von Rheinfels, Freiherr von Vohburg an der Donau Dark Rose von Cypher - Lilienthal Freijnhard Kayron von Falkenstein, Freiherr von Rode Schnabelchen von Ludwigshain, Graf von Kraiburg-Marquartstein Scarlett Buttler von Lilienthal Vianne von Rheinfels

                                            gez. zu München, den 23. Heumond im Jahre 1459

                                            Schwarzer Abt für die SNA