Stellungnahme der HDAK zum Kreuzzug

Bern den, 12.01.1458


Die Primas der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal-Erzbischöfin Susanetta von Weihenstefan, hat offiziell zum Kreuzzug in der Schweiz Stellung genommen. Im Nachfolgenden der Wortlaut der Mitteilung:

"Liebe Bürgerinnen und Bürgerinnen des Deutschen Königreichs,
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Schweizerischen Eidgenossenschaft!

Mit großem Bedauern und wachsender Sorge haben wir die aktuellen Ereignisse in Genf und den ausgerufenen Kreuzzug verfolgt. Viel Verunsicherung und vorallem zahlreiche Gerüchte kursieren im Volke.

Bei diesem so genannten Kreuzzug handelt es sich um die Wiederbelebung des schon vor langer Zeit ausgerufenen Kreuzzugs gegen die averroistischen Löwen von Juda. Nicht etwa, wie von manchen vermutet, gegen den Kanton Genf oder gar gegen die gesamte Schweiz.

Die gesamte deutsche Priesterschaft, bis hinauf in die deutsche Bischofskonferenz, ist besonders pazifistisch eingestellt. Wie auch schon beim ersten Anlauf dieses Kreuzzuges, hat sich die Deutsche Bischofskonferenz und als deren Sprecher die deutschen Kardinäle, vehement für eine diplomatische und gegen eine militärische Lösung dieses Konfliktes ausgesprochen.

Trotzdem wurde im Ergebnis die zumindest teilweise militärische Lösung von Rom zunächst favorisiert. Da Genf außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der HDAK liegt, sind unsere Handlungsmöglichkeiten sehr begrenzt. Doch gemeinsam mit der Primas des SRING, Ecaterina de Sevillano, werden sich die deutschen Bischöfe auch weiterhin für eine diplomatische Lösung und den baldigen Abzug der Truppen einsetzen. Hier zeichnen sich auch bereits erste Erfolge ab. Während alle kirchlichen Mächte nun nur noch den diplomatischen Weg beschreiten wollen, halten derzeit die zur Hilfe gerufen weltlichen Truppen an einer militärischen Lösung fest. Sollte es tatsächlich zu Kampfhandlungen kommen, sind diese nicht mehr von der Kirche gebilligt und nicht als ein Kreuzzug zu bezeichnen.

Lasset uns gemeinsam beten für Frieden und Eintracht unter den Menschen, im Namen des Vaters, des Aristoteles und des Christos. Amen."