Einladung an alle!
Alle sind herzlichst zum Befreiungsfest eingeladen. Es findet auf Kloster Zion statt, dem Kloster der deutschsprachigen Spinozistischen Kirche.
Beginn ist am 5.7. und es endet am 7.5.
Brief des Mönches Khatanka
Luzern, den Zweiten im Heumond des Jahres AD 1459.
Liebe Brüder und Schwestern,
nun derzeit haben wir das Befreiungsfest. Als Gründer der Bruderschafts des Lichts wurde ich schon des öfteren gefragt, warum den die Spinozistische Kirche früher Dreigliedrig war.
Also die Basis bildet der gläubige Spinozist in der Gemeinde, die eine Bruderschaft bilden. Entgegen anderer Meinungen sind auch zwei oder kurzfristig ein Bruder oder eine Schwester eine Bruderschaft. Sicher hatte ich schon z.B. in Eichstätt früher 11 und mehr in einer Ortsbruderschaft, doch das sind eher die Ausnahmen. Die Basis ist das Fundament und damit das Wichtigste einer Kirche - ohne ihr halten keine Säulen und Wände.
Jene Säulen, die auf dem Fundamente stehen und das Dach stützen, sind die Abteien, sie heißen zwar inzwischen anders, aber ich werde diese aristotelischen Begriffe nicht verwenden. Unsere Abteien und Klöster sind weitaus älter als Jene anderer Religionen! Nun zurück zu den tragenden Säulen unseres Hauses oder Gebäudes Kirche. Sie haben die wichtige Aufgabe der Verbindung zwischen Dach und Fundament. Sie müssen stark sein, das Dach zu tragen, aber nicht zu schwer, um nicht das Fundament zu beschädigen.
Den Abschluß oben bildet das Dach, also der Bischof und sein Sekretär und der Kirchenbuchführer usw. Dieses Dach schützt die Säulen und das Fundament, ohne ihn wären beide dem Regen und der Witterung ausgesetzt. Das Dach darf aber nicht zu schwer und wuchtig sein, sonst bersten die Säulen und begraben das Fundament unter sich.
Nun, Ihr seht eine Kirche ist nicht nur ein lebendiges Gebäude, es besteht aus wichtigen Teilen, die einander brauchen und aufeinander abgestimmt sein müssen. Ansonsten stürzt das Gebäude ein!
So, Danke fürs Lesen und eine Gute Nacht oder einen schönen Tag.
Shalom
khatanka
Dorfmönch zu Luzern
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Briefe
Einladung zur Eröffnung der Klosterschenke zu Luzern
Einladung
zur feierlichen Eröffnung der Klosterschenke zu Luzern
am Ersten des Heumonds zu Tagesanbruch
Seihet vergnügt und lustig, Für Speisen und Getränke ist gesorgt, die Klosterschenke hat derzeit das günstigste Bier und die günstigste Speise. Wir nehmen auch gerne Spenden an, um unsere Suppenküche zu erhalten.
Euer Dorfmönch
Khatanka
zur feierlichen Eröffnung der Klosterschenke zu Luzern
am Ersten des Heumonds zu Tagesanbruch
Seihet vergnügt und lustig, Für Speisen und Getränke ist gesorgt, die Klosterschenke hat derzeit das günstigste Bier und die günstigste Speise. Wir nehmen auch gerne Spenden an, um unsere Suppenküche zu erhalten.
Euer Dorfmönch
Khatanka
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Kanton Luzern
Brief des Mönches Khatanka
Luzern, den Dreiundzwanzigsten im Brachmonat des Jahres AD 1459.
Liebe Brüder und Schwestern
und damit meine ich nicht nur Jene meines Glaubens, denn ich bin der Meinung, wir sind Alle Schwestern und Brüder unter Gottes Sonne.
Ich gebe hiermit kund, daß am Ersten Tage des Heumondes die Klosterschenke zu Luzern feierlich eröffnet wird. Sie ist leicht zu finden zwischen Kaserne und Hospiz und hat die grüne 7 als Hausnummer oder folgt den Hinweis in der Halle zu Luzern. Dieses kleine Klösterchen mit seinen Gärten und Feldern bietet sich naherzu an, bei einem Bier oder Kräutertee zu verweilen, um über Gott und die Welt zu sprechen. Als Außenstelle des Kloster Boreths zu Bern wird es durch die Bruderschaft des Lichts geführt.
Natürlich gibt es auch eine kräftige Brotsuppe zu günstigen Preise und ein vorzügliches Fischgericht, bei Jenen man gleich eine Spende leisten kann.
Nicht nur für arme Pilger bieten wir kostenlosen Kräutertee und Übernachtung in einen unserer getrennten Schlafgemächern für Männlein und Weiblein an. Das Haus ist wie in meinen früheren Klosterschenken zu jeder Tag- und Nachzeit geöffnet.
Als spinozistischer Seelsorger stehe ich auch Jederzeit für Taufen, Hochzeiten und Beisetzungen oder für ein Seelsorgegespräch zur Verfügung.
Sach- und Geldspenden sind gern gesehen, denn um den Bedürftigen zu helfen bedarf es der Mithilfe derer, die nicht mehr Not leiden müssen. Wer unser Glaubensbekenntnis anerkennt, kann auch gerne in unsere Bruderschaft eintreten - es gibt keinerlei Einschränkungen. Helft helfen - Danke!
Shalom
Khatanka
Dorfmönch zu Luzern
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Briefe
Brief des Mönches khatanka
Luzern, den Achtzehnten im Brachmonat des Jahres AD 1459.
Liebe Brüder und Schwestern,
einst wurde ich einmal im Gespräch gefragt, ob die Spinozistische Kirche auch Gesetze hatte. So schüttelte ich nur den Kopf und verwies auf die Ulmer Proklamation und unser Glaubensbekenntnis. Ich erwähnte, daß es noch zur Struktur und Wahl ein kleines Regelwerk gab, aber es waren Alles Gebote und keine Gesetze. Es sei besser dem Gläubigen anhand von Beispielen zu zeigen, was er unbesorgt machen darf, als ihn mit Verboten einzuschränken und zu fesseln.
Im Glauben unterstehen wir nur Gott Allein, den er hat keinen Stellvertreter auf Erden. Nur Ihn Allein gilt es anzubeten und keine Propheten, Heiligen oder gar tote Gegenstände. Niemand hat das Recht im Namen Gottes zu reden oder Handlungen vorzunehmen oder gar Gottes Segen zu verteilen, den sonst würden wir uns auf gleicher Stufe wie Gott und sogar darüber stellen. Nun sicherlich haben da andere Glaubensgemeinschaften eine andere Auffassung, die wir respektieren sollten - doch für uns Spinozisten ist Gott Allein Mittelpunkt.
So nun ist es schon spät oder früh? Einen schönen Abend oder Tag noch, wo immer ihr diesen Brief auch lest. Gott mit Euch!
Shalom
Khatanka
Freier Mönch zu Luzern
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Briefe
Brief des Mönches khatanka
Luzern, den Zehnten im Brachmonat des Jahres AD 1459.
Liebe Brüder und Schwestern.
Ich saß am gestrigen Tage, bei netten Leuten in einer Schenke, da fiel mir eine Begebenheit auf einer früheren Pilgerreise ein.
Es war in einer Schenke wie überall. Nach getaner Arbeit saß man zu einen Bier oder einen Schwätzchen zusammen und redete über Gott und die Welt.
Am Nachbartische saßen vier Herren und wie sich später herausstellte war es ein Töpfer, ein Müller, ein Schmied und ein Bauer.
Nach einiger Zeit wurde es lebhaft am Nachbartisch und ich wurde hinüber gebeten. Wie sich heraustellte, gab es einen Streit zwischen den Vieren, welches Element wohl das Wichtigste war.
Der Töpfer trug energisch vor: "Das Wichtigste Element ist das Wasser und meine Krüge transportieren es. Ohne Wasser müßtet ihr Alle verdursten!"
Der Schmied fiel ihm fast ins Wort. "Ach was, viel wichtiger ist das Feuer. Eisenwaren braucht jeder und um es zu formen, muß es über das Feuer erhitzt werden. Außerdem wollt Ihr Eure Suppen immer kalt essen - also!"
Der Müller schüttelte den Kopf. "Alles Quatsch, das wichtigste Element ist die Luft. Ohne meine Windmühle wird kein Mehl gemahlen. Außerdem muß man ja auch mal Atmen - oder?"
Der Bauer stand halb auf: "Joo, der könnt Euch so passen. Nix do! Der Wichtigsta vo Alla is die Erdn. Ohne Erdn wächst nixn - do kennt der verhungern. Und irgendwu müssn mehr ja ah die Fiss drauf stelln - wir kenne ja net fliegn!"
Ich versuchte die vier Herren zu beruhigen und sprach: "Nun, ein Jeder von Euch hat etwas Recht. Doch das Entscheidende in dem Fall ist, es gibt nicht EIN wichtiges Element, es ist ALLE wichtig und das Eine benötigt das Andere. Töpfer! Ihr braucht ja auch Erde um Eure Töpfe herzustellen und die Luft um sie zu trocknen und am Ende das Feuer um sie zu brennen. Schmied! Auch Eurer Feuer braucht die Luft, sonst geht es aus und Ihr braucht das Wasser zum härten der Klingen. Müller! Ihr braucht die Erde, auf der Eure Mühle stehen soll und das Wasser wird später zur Zubereitung des Mehls benötigt. Trockenes Mehl wird wohl Keiner essen. Bauer! Sicher ist die Erde wichtig, doch ohne Wasser wächst darauf nichts.
Ihr seht, das Eine ist ohne dem Anderen nichts. Alles ist in der Natur verwoben und bildet wichtige Kreisläufe - es geht Hand in Hand." Damit gaben sich die Herren zufrieden und tranken ein Bier darauf.
Nun Brüder und Schwestern, so ist es auch in einer Kirche - eine Gemeinschaft von Gläubigen. Niemand ist der WICHTIGSTE. Jeder hat seine Aufgabe und wird gebraucht. Ob nun als Führer, also Bischof oder als Küchengehilfe. Der Kirchenbuchführer ist genauso wichtig wie der Botschafter und der Seelsorger auf dem Dorf so wichtig wie der Sekretär des Bischofs. Alles arbeitet Hand in Hand und hilft und unterstützt den Anderen. Nur so kann es funktionieren - nehmt Euch die Natur als Vorbild, wie in vielen anderen Dingen auch.
So genug für Heute geschrieben. Einen schönen Abend oder Tag noch, wo immer ihr diesen Brief auch lest. Gott mit Euch!
Shalom
Khatanka
Freier Mönch zu Luzern
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Briefe
Brief des Mönches khatanka
Luzern, den Achten im Brachmonat des Jahres AD 1459.
Liebe Brüder und Schwestern.
Sicherlich hat Bruder David die Nachricht schon überbracht. Doch ich will nicht versäumen, selbst das Wort an Euch zu richten.
Schreibt hier ein Geist? War ich nicht am 29.12.1456 bei einen Befreiungsversuch von Fribourg gefallen? Nein! Mehrere alte Frauen brachten mich - mehr Tot als Lebendig - in Sicherheit. Viele Monate lag ich im Koma, bis ich wieder zu mir kam.
Der Kampf gegen dem Herzog und die Noblesse Noire haben mich gezeichnet. Das rechte Bein ist steif und die linke Lunge zerstört - aber das Leben geht weiter. Die Wege des Herrn sind unergründlich.
Seit dieser Zeit lebte ich einsam weit oben in den Bergen, nahe Luzern. Viele Monate und Jahre in der Einsamkeit nutzte ich, um über mich und die Welt nachzudenken. Verschiedene Ereignisse bewegten mich jedoch, wieder in die Öffentlichkeit zurückzukehren. Es begann, als ich Bruder Schwarzer Abt traf, der vom Kloster Zion zum Kloster Boreth zurückging. Er erzählte mir so manches Ding, die ich nicht verstand. Von einem Sohn, den ich nie sah und der so früh sterben mußte und von anderen Dingen.
Ich möchte mich zuerst bei All Jenen bedanken, die unermütlich zum Wohle der Bürger Ihren Dienst tuen. Meinen Respekt liebe Brüder und Schwestern.
Nun, ich werde mich Heute kurz fassen und den Brief beenden. Ich werde mich jedoch in regelmäßigen Abständen per Taube melden. Gott mit Euch.
Shalom
Khatanka
Freier Mönch zu Luzern
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Briefe
Ulm - Eine Stadt unter Wasser [Nachtrag]
Mittlerweile kam die Kunde von einem Ausbruch der Pest in Zollern. Die Stadt wurde allgemein hin abgeriegelt, die Flüchtenden müssen sich nun in die bislang von Krankheit und Katastrophe verschonten Städte Zwiefalten, Stuttgart und Esslingen flüchten. Vor den Toren dieser Städte sind auch erste Zeltlager entstanden, sowie Lazarette für Kranke und Verwundete. Aus Angst vor der Pest sollen Flüchtlinge nur in diesen Lagern nächtigen.
Ulm - Eine Stadt unter Wasser?
Ulm im Jahre des Herrn 1459
In der vergangenen Woche trat ein, was viele Befürchteten. Das Wasser der Donau drang über die Ufer und zerstörte dutzende Felder vor der Stadt bevor es durch die Tore und durch Fugen in der Mauer in die Stadt drang.
Es dauerte nicht lange, bevor die ersten Gassen und Häuser geflutet waren, mittlerweile haben die tapferen Einwohner Wälle aus Sandsäcken errichtet, um das Wasser aufzuhalten.
Der Großteil der Bewohner flieht jedoch und versucht ihr Hab und Gut zu retten während das Wasser Tag für Tag mehr Häuser einnimmt.
Einige Fürsten haben sich derweil bereit erklärt, die fliehende Bevölkerung zu versorgen und aufzunehmen, allerdings gibt es weitaus zu wenig Ressourcen im Umland, als das dieses die Bevölkerung aufnehmen könnte. Deshalb fliehen die meisten Bewohner in die Nachbarstadt Zwiefalten.
Der Baustandort der Spinozistischen Kirche in Ulm ist mittlerweile ebenfalls überflutet, auch die langjährige Wirtin der Klosterschenke Ulms, eine der ältesten Tavernen im Reich, starb im Zuge der Flutkatastrophe.
Die Einwohner Ulms klammern sich erbittert an ihre Hoffnung, doch ein Absinken der Wassermassen ist mittlerweile noch nicht in Sicht, weshalb auch Bruder Renaldo und die dort Anwesenden Brüder und Schwestern mittlerweile Vorkehrungen treffen, die Stadt zu verlassen.
Bruder Endres für die SNA
In der vergangenen Woche trat ein, was viele Befürchteten. Das Wasser der Donau drang über die Ufer und zerstörte dutzende Felder vor der Stadt bevor es durch die Tore und durch Fugen in der Mauer in die Stadt drang.
Es dauerte nicht lange, bevor die ersten Gassen und Häuser geflutet waren, mittlerweile haben die tapferen Einwohner Wälle aus Sandsäcken errichtet, um das Wasser aufzuhalten.
Der Großteil der Bewohner flieht jedoch und versucht ihr Hab und Gut zu retten während das Wasser Tag für Tag mehr Häuser einnimmt.
Einige Fürsten haben sich derweil bereit erklärt, die fliehende Bevölkerung zu versorgen und aufzunehmen, allerdings gibt es weitaus zu wenig Ressourcen im Umland, als das dieses die Bevölkerung aufnehmen könnte. Deshalb fliehen die meisten Bewohner in die Nachbarstadt Zwiefalten.
Der Baustandort der Spinozistischen Kirche in Ulm ist mittlerweile ebenfalls überflutet, auch die langjährige Wirtin der Klosterschenke Ulms, eine der ältesten Tavernen im Reich, starb im Zuge der Flutkatastrophe.
Die Einwohner Ulms klammern sich erbittert an ihre Hoffnung, doch ein Absinken der Wassermassen ist mittlerweile noch nicht in Sicht, weshalb auch Bruder Renaldo und die dort Anwesenden Brüder und Schwestern mittlerweile Vorkehrungen treffen, die Stadt zu verlassen.
Bruder Endres für die SNA
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